Leserbrief

Windkraft

Jegliche Art von Bewegung in Energie umwandeln

Ich habe schon gegen Atomkraftwerke gekämpft und sehe mich erneut genötigt, mich in die Windkraftdebatte einzumischen. Es geht um Lobbyismus und nicht um wirkliches Interesse an erneuerbaren Energien.

Windkraft in der Form riesiger Anlagen ist ineffizient und gesundheitsschädlich (Bildung von Untertönen, welche das Herz beeinträchtigen) und schädigt natürlich die Natur.

In einem reichen Land wie Deutschland, sollte der Staat „jedes Gebäude“ mit Solaranlagen und Windbäumen (siehe Paris) versehen. Es sollte zu den Standards gehören, dass es politisch „super gut“ geregelt wird.

Das heißt: Alle Dächer mit Solarziegeln eindecken, jegliche Art von Bewegung in Energie umwandeln. Siehe Badeseefest: Beim Hüpfen Strom erzeugt. Mit dem Rad könnte zum Beispiel in riesigen Trainingscentern Strom erzeugt werden: Da könnten alle Maschinen mit Muskelkraft betrieben werden. Weitere Möglichkeiten: Bewegung, Bewegungswärme und Autobahnenbeläge.

Ideen werden nicht umgesetzt

Es gibt auch mittlerweile bessere Speichermöglichkeiten, um viele kleine Energiequellen zu vernetzen. Es gibt viele Ideen, aber sie werden nicht umgesetzt, weil sie keine Gewinne abwerfen. Solange wir Lichtverschmutzung haben, wird Energie verschleudert.

Weltraumflüge werden doch auch vom Staat bezahlt und die Techniken können bei der Energiegewinnung helfen. Wir haben die Möglichkeit, uns mit anderen Ländern auszutauschen. Aber beim Thema Energie wird außer an Windkraft oder Atomkraft nicht weitergedacht.

Keine Partei hat auch das richtige Personal für solche Themen (zu langatmig, veraltet, hinterherhinkend). Das Prozedere ist so veraltet, dass die Techniken schon wieder überholt sind. Deshalb finde ich das leidenschaftliche Engagement von Herrn Wilkes sehr bemerkenswert. Luft fließt, hat Schwingungen und da hacke ich nicht mit spitzen Blättern hinein. Um Energie einzufangen, muss etwas mitschwingen.

Wo ist den der Instinkt geblieben, was uns gut tut und was nicht?

Annette Alberstadt-Schilz

Bensheim

Info: Leserbrief-Richtlinien online: www.bergstraesser-anzeiger.de/leserbriefe

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