Leserbrief

Maskenpflicht

Kein Verständnis für ignorante Aussagen

„Unmut über Maskenpflicht“, BA vom 23. Oktober

Über welch in Dilemma wurde da am Freitag im Bergsträßer Anzeiger berichtet. Da müssen Freizeitpolitiker drei bis vier Stunden mit einer Mund-Nasen-Maske einer Sitzung folgen. Diese Probleme sind schon überwältigend. Als gäbe es nix, über das sich zurzeit in Bensheim trefflicher diskutieren ließe.

Mit einem Höchststand an Corona-Infizierten im Kreis Bergstraße und dann mit einer solchen geradezu ignoranten Aussage, wird man bei mir kein Verständnis ernten können. Vielleicht ist es aber auch nicht gewollt.

Da wird von drohenden Ohnmachtsanfällen gesprochen. Zur Info, keine Mund-Nasen-Maske ist so dicht, dass eine drohende Ohnmacht zu befürchten ist. Die einzige Ohnmacht, die sich gerade ausbreitet, ist die über Bensheim, wenn ich die offenen Baustellen sehe.

Wenn viele Berufsgruppen täglich und den ganzen Tag solche Masken tragen müssen, könnte ich diesen Seufzer noch verstehen. Vielleicht wäre es nicht verkehrt, wenn Herr Fischer und Herr Apfel einmal einen Tag in einer Sozialeinrichtung, Schule oder Krankenhaus verbringen und mitarbeiten.

Dort könnten sie dann einen Eindruck gewinnen, was es bedeutet, eine solche Maske stundenlang tragen zu müssen und sich dazu auch noch bewegen zu müssen.

Aber die große Mehrheit unserer Kommunalpolitiker weiß um die Sinnhaftigkeit dieser Mund-Nasen-Maske. Es gibt mir Hoffnung für Bensheim.

Frank Schröder,

Bensheim

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel