Leserbrief

Stadtgrün

Kontrolle der Vorgärten geht zu weit

„Steinzeit in den Vorgärten beenden“, BA vom 16. August

Natürlich hat die BfB-Stadtverordnete recht, wenn sie sich für blühende und naturnahe Flächen ausspricht. Allerdings geht mir die Forderung nach Kontrollen unserer Vorgärten dann doch zu weit. „Tatort“ Vorgarten?

In gestalterischer Entgleisung habe auch ich mir eine „Steinwüste“zugelegt, nicht etwa, weil ich sie schön finde, sondern weil ich seit dem Bau des „Beton-Klotzes“ an der Wormser Straße keinerlei Freude mehr an meinem Vorgarten habe und er ständig als Mülleimer benutzt wird. Auch habe ich wenig Lust, mich bei diesem Verkehrsaufkommen und ständigen Staus in dieser Straße den Abgasen und diesem Lärm auszusetzen.

Erstmal die Bebauungspläne

Wer kontrolliert hier die Belastungsgrenzen? Ich schließe mich dem Leserbriefschreiber vom 18. August voll und ganz an. Kontrolliert zuerst einmal die Bebauungspläne statt unserer Vorgärten.

Werden Zusagen der ehemaligen Eigentümer des Euler-Geländes, der Koehler Papier Group, auch nach dem Verkauf an die BPD auf dem Euler-Gelände eingehalten?

Was ist mit den Stellplätzen?

Die Frage nach entsprechenden Stellplätzen und Verkehrsführung stellt sich nicht nur beim Euler-Gelände und dem Meerbachquartier, sondern auch bei den 135 Wohneinheiten, die auf dem ehemaligen EKZ-Gelände gebaut werden sollen.

Bleibt nur zu hoffen, dass auch diese Punkte im Programm“Masterplan Klimaschutz“ enthalten sind.

Annelie Mohr

Bensheim

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