Leserbrief

Thilo Sarrazin

Kritik wirkt ohne verunglimpfende Wortwahl besser

„Er muss raus“, Kommentar im BA vom Freitag, 24. Januar

In diesen Tagen wird vonseiten der Medien immer wieder auf die Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit seriösen Jounalismus’ als Garant einer demokratischen Gesellschaft hingewiesen, auch um verrohender Sprache sowie Hassbotschaften und Diffamierungen entgegenzutreten.

Gerade vor diesem Hintergrund hätte es dem Verfasser des genannten Kommentars besonders gut angestanden, seine Kritik an Sarrazin nicht in verunglimpfender Sprache wie zum Beispiel „Rassist“, „Hetzer“ oder „kranke Behauptungen“ vorzutragen. Kritik wirkt viel überzeugender, wenn der Kritiker auf persönliche Ettikettierungen verzichtet und sachlich argumentiert.

Dr. Peter Zehfuß

Einhausen

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel