Leserbrief

Beleuchtung A5-Zubringer

Lampen-Debatte ist grob fahrlässig

Leserforum zum Bericht „Hell wird’s nur, wenn die Stadt die Laterne zahlt“, BA vom 24. November.

Der – leider ergebnislose – Streit, wer denn nun für die Instandsetzung der Lampe am Radweg zwischen Zwingenberg und Rodau am A5-Zubringer zuständig ist und dies bezahlen müsste, ist kein „Schildbürgerstreich“. Vielmehr ist es grob fahrlässig, sich hier alleine aus Kostengründen oder gar formalen Gründen aus der Verantwortung zu ziehen. Zudem ist die Frage zu stellen, welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit hier die Markierung eines Radwegs wieder zulässig ist und erneut umgesetzt werden kann. Muss erst ein Unfall geschehen, oder gar ein Todesopfer zu beklagen sein?

Wer die Situation an dieser Stelle im Dunkeln, gar nachts, kennt, der kann nur den Kopf schütteln, dass von formalen Zulässigkeiten oder von Kosten gesprochen und dies als Begründung vorgeschoben wird. Denn hier kann es tatsächlich um Menschenleben gehen. Wenn dann der erste Unfall passiert ist, wird bestimmt ganz schnell und panisch reagiert. Fragt sich nur, muss es erst soweit kommen?

Josef Kreuziger

Zwingenberg-Rodau

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