Leserbrief

Klima-Krise

Laut sein für die Umwelt

Trotz der Corona-Krise ist und bleibt die Welt in der Klima-Krise. Die Klima-Krise ist seit Jahren unaufhaltsam und muss neben der Corona-Krise eine genauso große Lobby in unserer Gesellschaft bekommen. Laut einer Studie von 2009 sterben mehr als 300 000 Menschen pro Jahr aufgrund des Klimawandels; weltweit leiden mehr als 300 Millionen Menschen an den Folgen der Erderwärmung. Der Klimawandel bedroht 20 bis 30 Prozent der auf der Erde vorkommenden Arten.

Dem Coronavirus wirken wir alle tatkräftig und solidarisch in vielen Bereichen unseres Alltags entgegen. Wir nehmen heftige Einschränkungen hin und müssen es schaffen, damit um zu gehen. Plötzlich kann Solidarität in unserer Gesellschaft einen sehr großen Stellenwert bekommen. Auf allen „Kanälen“ wird gepostet, was jeder leisten kann ... Mundschutz nähen, einkaufen gehen für die Nachbarschaft, für jemanden kochen, Applaus und Musik ...

In diesem Sinne sind wir alle fähig, auch der Klima-Krise tatkräftig entgegenzuwirken. Wir alle können etwas bewirken, wenn wir das, was die Corona-Krise bewirkt hat, nämlich „Stillstand, Verzicht, Innehalten und Solidarität“ auch für die Zukunft beherzigen.

Jeder von uns kann etwas geben für mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft und für den Erhalt unserer Umwelt und Natur:

Solidarität allen Menschen gegenüber

Solidarität gegenüber der Natur vor der Haustür und darüber hinaus

Solidarität gegenüber allen sozialen Berufen

Reisen per Flieger und Kreuzfahrtschiff hinterfagen

Plastikmüll und Verpackung in jeglicher Art vermeiden

Obst und Gemüse saisonal, regional und aus biologischem Anbau einkaufen

tierische Produkte in Maßen konsumieren und auf artgerechte Tierhaltung achten

Konsumverhalten generell hinterfragen und reduzieren ...

Ich möchte laut sein für die Umwelt.

Anja Funck

Lorsch

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