Leserbrief

Machen Windräder krank?

Bei allen bisher gelesenen Kritiken bezüglich Windrädern, die meiner Ansicht nach absolut berechtigt sind, darf man einen wesentlichen Punkt nicht vergessen - nämlich den alle Lebewesen krankmachenden Infraschall. Ich behaupte, dass der Betrieb der meisten Windräder in Deutschland der größte Menschenversuch aller Zeiten ist.

Während man in anderen Ländern, zum Beispiel in Dänemark, gelernt hat und kaum mehr Windräder genehmigt, werden bei uns die krankmachenden Eigenschaften des Infraschalls totgeschwiegen. Man beruft sich hier auf Gutachten, die vor zig Jahren von der Windkraft-Lobby in Auftrag gegeben wurden. Damals wurde argumentierte, dass ein Schall, den Menschen nicht hören können, deshalb auch keine Wirkung auf sie und auf Tiere haben könne. Obwohl es damals noch gar keine Messmöglichkeiten für Infraschall gab, wurde jeglicher krankmachender Einfluss verneint.

Vorsätzliche Körperverletzung

Die Windturbinenindustrie ist mittlerweile ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Eigentümer werden mit riesigen Geldsummen geködert, damit sie ihre Grundstücke für die Windanlagen zur Verfügung stellen. Moral gibt es bei solchen Summen wohl kaum mehr. Mit monatlichen Stromgebühren, die in den vergangenen Jahren ins Uferlose gestiegen sind, müssen wir den Irrsinn auch noch bezahlen.

Infraschall ist ein Schall, dessen Schwingungen unter 20 Hertz liegen. Er entsteht beim Vorbeistreifen des Rotorblattes am Mast. Dadurch wird die Luft komprimiert. Bei Windrädern liegt die Frequenz bei etwa 0,5 bis 5 Hertz und liegt somit für den Menschen nicht im hörbaren Bereich. Selbst in einer Entfernung von 50 Kilometern zum Windrad ist der Infraschall aber noch messbar. Da Bundes- und Landesämter nach veralteten Gutachten bewerten, sind sie der Ansicht, dass der Infraschall schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr wahrnehmbar sei und somit nicht krank machen kann. Windräder werden mit einem Abstand von mindestens 600 Metern zur Wohnbebauung erlaubt. Nach meiner Ansicht eine vorsätzliche Körperverletzung.

Nahezu alle wichtigen Körperorgane sämtlicher Lebewesen werden durch den Infraschall zu unnatürlichen Schwingungen angeregt, welche die Funktion der Organe erheblich beeinflussen. Daher kommt es zum Beispiel zu Herzerkrankungen, Schlafstörungen, Depressionen, chronischen Gesundheitsproblemen, Tinnitus, irregulären Prozessen im Nervensystem, Hashimoto, Kopfschmerzen und anderem.

Der verursachte Infraschall ist langwellig. Eine Schwingung von einem Hertz verursacht eine Schallwelle von 340 Metern Länge. Diese langen Wellen sind so gut wie nicht zu dämmen. Sie dringen nicht nur durch Wände und Fenster in die Häuser, sondern auch über den Mastfuß durch den Erdboden in die Keller der Häuser.

Enorm dicke Schutzwände nötig

Die Reichweite des Infraschalls ist wesentlich größer als die des hörbaren Schalls. Nahezu kein Hindernis kann den Infraschall aufhalten - die Dicke einer Lärmschutzwand müsste ein Viertel der Wellenlänge des Infraschalls betragen. Bei einer Wellenlänge von 340 Metern (1 Hertz) müsste eine solche Mauer 85 Meter dick und enorm hoch sein.

Schon im Jahr 2005 wurde eine weibliche Person in einem Versuch einem Infraschall ausgesetzt, der von einem einzelnen Fünf-Megawatt-Windrad bei ruhigem Wetter in einer Entfernung von 15 Kilometern ankam. Es wurden veränderte Gehirnströme gemessen. Die Wirkung des Infraschalls auf Mensch und Tier addiert sich im Körper auf. Die Krankheiten brechen dann oft erst nach einer gewissen Zeit (vielleicht Jahren) aus. Die Zuordnung zum Windrad wird dann oft nicht mehr erkannt. Der Einfluss der Windräder wirkt teilweise rund um die Uhr, also 24 Stunden jeden Tag, an dem sich das Rad dreht. Im Gehirn wirkt der Infraschall wie ein Störsender.

Das Militär erprobt schon, den Infraschall als Waffe einzusetzen. Es gibt mittlerweile Fachjuristen und Fachgutachter, die sich ganz speziell mit dem Thema Infraschall beschäftigen. Sie haben bereits mit Erfolg dafür gekämpft, dass Windräder stillgelegt und wieder abgebaut werden mussten. Da der Infraschall in Entfernungen von zehn bis 50 Kilometern noch mit 45 Dezibel gemessen werden kann, dürften nahezu keine Windkraftanlagen in Deutschland genehmigt werden.

Im Grundgesetz wird uns Bürgern übrigens der Schutz unserer Gesundheit garantiert. Dieser Schutz wird jedoch vom Staat beziehungsweise den Politikern aufgrund der Wind-Lobby ignoriert. Man versteckt sich hinter der Behauptung, dass Infraschall vom Menschen nicht wahrnehmbar ist und deshalb nicht schädlich sein kann.

Ständige Verharmlosung

Die ständige Verharmlosung des Infraschalls macht die Betreiber von Windkraftwerken reich, uns aber krank. Jeder Laie, der logisch denkt und in der Schule in Physik und Biologie aufgepasst hat, versteht, dass Infraschall eine Wirkung auf Lebewesen ausübt. Deshalb muss dieser Wahnsinn dringend beendet und müssen die Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden. Ich bin sicher, dass in nächster Zeit immer mehr Bürger zur Einsicht kommen, sich zusammenschließen und gegen die Windräder wegen ihrer krankmachenden Eigenschaften vorgehen.

Edbill Grote

Bensheim

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