Leserbrief

Regierungserklärung

Mehrere Schritte zur Stärkung der Familien

„Zusätzliches Geld kommt nicht bei armen Familien an“, BA-Leserforum vom Mittwoch, 29. März

Eine Gesellschaft ist dann stabil, wenn ihre Mitte stark ist. Deshalb müssen Familien mit Kindern in der Mitte der Gesellschaft gestärkt werden. Diese Mitte der Gesellschaft finanziert mit ihren Steuern und Sozialabgaben unseren Staat, hat aber selbst aufgrund des Einkommens keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Hier ist eine Entlastung das Gebot der Stunde, insbesondere dort, wo Kinder leben.

Ich trete deshalb dafür ein, dass der Grundfreibetrag für ein Kind in der Einkommensteuer in zwei Schritten in dieser Wahlperiode auf das Niveau eines Erwachsenen angehoben wird.

Um die volle Wirksamkeit für alle Kinder zu erreichen, muss das Kindergeld ebenfalls in zwei Schritten um jeweils 25 Euro pro Kind und Monat angehoben werden. Dies ergibt nach Umsetzung beider Schritte ein um 600 Euro höheres Kindergeld pro Kind und Jahr.

Der Bund engagiert sich im Jahr 2018 zudem in der Unterstützung der Kinderbetreuung mit 2,2 Milliarden Euro.

Die Ansage der hessischen Landesregierung, die finanzielle Stärkung des Landes aus der Bund-Länder-Finanzreform zur Entlastung der Eltern bei den Kindergartenbeiträgen einzusetzen, entlastet ebenfalls die Eltern. Ab August 2018 können Kommunen entscheiden, ob Eltern für sechs Stunden pro Tag von den Betreuungskosten ihrer Kinder freigestellt werden. Auch dies ist ein Schritt zur Stärkung der Familien.

Michael Meister

Bundestagsabgeordneter

Bensheim

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel