Leserbrief

Haus am Markt

Merkwürdiges Konzept der Finanzierung

CDU: „Neubau wird für Belebung sorgen“, BA vom 12. Februar

Es mag ja sein, dass das Konzept zur Wirtschaftlichkeit des Neubaus durchgerechnet ist. Das erkennbare Ergebnis ist allerdings nicht überzeugend. Fest steht doch, dass die Stadt ein Café für 6,8 Millionen Euro errichten will – und das letztlich mit Bürgergeld.

Nur Café bringt Mieteinnahmen

Allein das Café bringt netto Mieteinnahmen. Die genannten „Ausgleichszahlungen“ (gemeint ist wohl der Verlustausgleich, den die Stadt an die MEGB zahlt) sind für die Stadtkasse nichts weiter als „Linke Tasche-Rechte Tasche.

„Mietzahlungen der anderen Nutzer“ werden schwerlich einen bemerkbaren Betrag bringen. Die MEGB ist eine 100-Prozent-Tochter der Stadt. Schulden der MEGB sind Schulden der Stadt. Ein merkwürdiges Finanzierungs-Konzept.

Ich werde meinen Kaffee in den bestehenden Bewirtungshäusern trinken. Die wollen auch leben.

Klaus Wagner

Bensheim

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