Leserbrief

Umweltschutz

Nachdenken über Streusalz und Silvester-Feuerwerk

Am Abend des 4. Januars schaute ich gegen 22.30 Uhr noch mal zum Fenster raus, es regnete bei 3,5 Grad Celsius.

Als ich am Morgen des 5. Januars um 5.45 Uhr im strömenden Regen mit meinem Hund Gassi ging, traute ich meinen Augen nicht. Von Ortsmitte Schwanheim in Fahrtrichtung Bensheim fuhr ein Streuwagen und streute jede Menge Salz auf die Fahrbahn bei plus 3,3 Grad Celsius.

Es bestand aus meiner Sicht überhaupt kein Anlass dafür. Ich lief bis zum Ortsausgang und sah, dass das Streufahrzeug am Leica-Kreisel wieder in Richtung Schwanheim fuhr und noch einmal die Fahrbahn mit Salz versorgte.

Natürlich darf man bei diesen Witterungsverhältnissen die Verkehrssicherheit nicht außer Acht lassen, aber sollten wir nicht auch an die Umwelt denken?

Wird uns das nicht jeden Tag durch die Diesel-Diskussion, Glyphosat-Probleme, Sterben der Insekten, zu viel Verpackungsmaterialien und – nicht zu vergessen – die Verunreinigung der Weltmeere immer und immer wieder durch die Medien vorgehalten?

Auch beim Silvester-Feuerwerk, sollte man da noch nachdenken und darüber diskutieren, ob es sein muss, wenn einem die Natur und die Tierwelt wichtig sind?

Gut, dass Schweden jetzt handelt und zum Jahreswechsel 2018/19 das letzte Mal geknallt hat.

Reiner Opper

Schwanheim

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