Leserbrief

Sparkasse Bensheim

Nicht durch „Fusions-Gerede“ verunsichern

Mit großem Interesse, aber leider auch mit zunehmender Sorge verfolgen wir die Diskussion, die insbesondere aus dem politischen Raum, vor allem aber auch von ehemaligen Politikern zur Zukunft der Sparkasse Bensheim losgetreten wird. Viele derer, die sich zu Wort melden, haben nicht einmal einen persönlichen Bezug zu unserer Sparkasse, meinen aber dennoch, uns öffentlich Ratschläge zu geben.

Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat vor zwei Wochen mit wichtigen Entscheidungen für die notwendige Klarheit gesorgt. Die Weichen sind gestellt und wir als Beschäftigte wissen, woran wir sind.

Herausforderung gerecht werden

Wir wissen auch, dass wir gemeinsam mit dem Vorstand der Sparkasse alles tun müssen, um den Herausforderungen, die durch Begriffe wie Digitalisierung, verändertes Kundenverhalten und Niedrigzins, aber auch Homeoffice gekennzeichnet sind, gerecht zu werden.

Wir wissen, dass die Übergangszeit, bis ein neuer Vorstandsvorsitzender bestellt ist, noch einmal sehr spezielle Herausforderungen mit sich bringt. Wir sind bereit, ja entschlossen, diese Situation gemeinsam mit Herrn Vögtlin und Frau Kissel zu meistern.

Behauptungen in die Welt gesetzt

Was wir nicht akzeptieren können, ist die Tatsache, dass Behauptungen in die Welt gesetzt und immer weiter transportiert werden, die nicht stimmen. In rund der Hälfte aller hessischen Landkreise gibt es zwei oder drei verschiedene Sparkassen. Keinesfalls ist die Situation an der Bergstraße exotisch.

Mit der Bilanzsumme und mit den Kennzahlen steht unser Institut entgegen manchen Behauptungen gut da. Und die Kolleginnen und Kollegen gehen jeden Tag motiviert an die Arbeit, um das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden, ob Privat- oder Geschäftskunden, täglich und auch in Zukunft durch gute Arbeit zu erwerben.

Was früher war

Daher stößt es uns bitter auf, wenn die Sparkasse Bensheim – und damit auch unsere Arbeit – durch Falschbehauptungen schlecht geredet ist. Wenn Alt-Landräte erzählen, wie sie vor 20 oder 30 Jahren erfolglos versucht haben, die Sparkassenlandschaft im Kreis Bergstraße zu verändern – was sollen wir heute damit anfangen?

Wir wollen unsere Arbeit machen – und dabei nicht durch „Fusionsgerede“ verunsichert beziehungsweise gestört werden.

Thomas Heist

Stefanie Gröger-Heinz

Vorsitzender und stellvertretende

Vorsitzende des Personalrats der

Sparkasse Bensheim

Leserbrief-Richtlinien online: www.bergstraesser-anzeiger.de/leserforum

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