Leserbrief

Straßenausbau

Nur Ausweichen über den Randstein hilft

Autofahrer sind unzufrieden mit der neuen Landstraße, BA vom 27. August

Jeder, der auf dem Weg hoch oder runter bereits Bekanntschaft mit Bus oder Lkw machen durfte, wird Hessen Mobil in ihrer Behauptung widersprechen, die Straße zwischen Beedenkirchen und Reichenbach wäre nicht enger geworden.

Wenigstens gab es vorher Platz zum Ausweichen. Vergangenen Freitag musste ich mit einem mulmigen Gefühl meterweit rückwärts fahren, in der Hoffnung, dass kein Auto von hinten angerauscht kommt, weil mir ein Reisebus entgegenkam und keine Chance hatte, an meinem Pkw vorbeizukommen.

Die sogenannte A-Spitz-Kurve ist durch Leitplanken verengt worden und zum großen Nachteil innen auch noch nach wie vor mit einem hohen Randstein versehen. Wenn einem seine Felgen lieb sind, macht man bei Gegenverkehr eine Vollbremsung und lässt diesen sich irgendwie an einem vorbeiquälen. Oder man macht es wie offensichtlich viele Lastwagen: Man fährt über den Randstein. Das geht mit einem Lkw, aber nicht mit Pkw, ohne dass diese Schaden nehmen.

Eine einzige Gefährdung

Diese Straße ist eine einzige Gefährdung jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers. Ohne regelmäßigen Schweißausbruch kann man hier nicht mehr fahren, stets in der Hoffnung, es kommt kein Bus oder Lastwagen entgegen. Ich habe auch schon Busse an den Straßenrand fahren sehen, weil ein Lkw entgegenkam.

Die Straße wurde ganz offensichtlich in dem Moment abgenommen, als weit und breit kein weiteres Fahrzeug fuhr. Höchstwahrscheinlich, als sie noch gesperrt war.

Meike Drax

Beedenkirchen

Info: Leserbrief-Richtlinien unter bergstraesser-anzeiger.de/ leserbriefe

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