Leserbrief

Erschossene Hunde

Oft sind nicht die Hunde oder der Jäger das Problem

Genauso wie diesen Frauen die Tränen in die Augen kommen, wird auch den Jagdpächtern bei den gerissenen Rehen zumute gewesen sein.

Hundehalter, die so mit ihren Hunden umgehen, sind auch bei anderen Hundehaltern (die ihre Hunde erziehen und führen, statt sie unkontrolliert im Wald und Feld rennen zu lassen) unbeliebt.

Seit vielen Jahren liest man von gerissenen Rehen im Umfeld von Auerbach. So unangenehm es ist, wenn Hunde erschossen werden: Das Problem sind nicht die Jäger und oft nicht mal die Hunde, sondern Halter, die nicht mit ihren Hunden umgehen können.

Tiere müssen erzogen werden

Hunde sind Rudeltiere, welche ein natürliches Ranggefüge kennen. Halter, die sich dem Hund unterordnen, sollten nie einen Hund besitzen. In einem Rudel wird ein Hund, der sich Fehler leistet, sehr schnell gemaßregelt. Personen, die nicht bereit sind, ihre Tiere zu erziehen, sollten keine Tiere halten – das ist meine Meinung. Dass irgendwann ein Jäger genug hat, muss niemanden wundern.

Schlimm genug, dass in einem solchen Fall die Lizenz des Jägers auf dem Spiel steht und er sicher nicht gerne auf einen Hund anlegt (häufig sind Jäger selbst Hundehalter).

Aus Leichtsinnigkeit oder aus Mordlust wird keiner auf einen Hund anlegen.

Herwig Janousch

Lorsch

Info: Leserbrief-Richtlinien unter bergstraesser-anzeiger.de/ leserbriefe

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