Leserbrief

Gegen Tempo 50 auf der K 67

Rodauer fordert die Rückkehr zu Tempo 30

In Zeiten, in denen bundesweit immer wieder darüber diskutiert wird, innerhalb geschlossener Ortschaften die Höchstgeschwindigkeit generell auf 30 statt 50 km/h zu reduzieren, wurde im Zwingenberger Stadtteil Rodau genau das Gegenteil gemacht:

Auf der sanierten Durchgangsstraße – der Kreisstraße 67 – wurde ein jahrelang bestehendes und auch von der Bevölkerung akzeptiertes Tempo-Limit von 30 km/h auf 50 km/h erhöht. Ausgenommen ist ein Teilbereich von zirka 300 Metern Länge gegenüber dem Friedhof im Bereich der Bushaltestellen bis zur Kreuzung Sportgelände beziehungsweise Hauptstraße. In diesem Abschnitt gilt weiterhin die Beschränkung auf 30 km/h.

Auf der gesamten Reststrecke, wo eine der Fahrbahnseiten in der Regel stark zugeparkt ist, und an den in Richtung Fehlheim liegenden Bushaltestellen, darf man nun mit 50 km/h fahren.

Auch wurde das von allen an der Erneuerung der K67 beteiligten Akteuren (Stadt Zwingenberg, Landkreis Bergstraße, Hessen Mobil) versprochene, einseitige Parkverbot nicht realisiert. Die Parkzonen, wo man dann noch parken könnte, waren bereits gekennzeichnet.

Ich hoffe und wünsche mir, dass der Ortsbeirat Rodau, die Stadtverordnetenversammlung und die Stadtverwaltung alles dafür tun, auf dass eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf der Rodauer Ortsdurchfahrt wieder hergestellt wird. Auch hoffe ich, dass viele Mitbürger ihren Einspruch gegen diese nicht nachvollziehbare Maßnahme artikulieren.

Dies ist im Anbetracht eines erhöhten, zukünftigen Verkehrsaufkommen (bedingt durch das Neubaugebiet in Fehlheim) mehr als geboten. Nach einer von der Stadt Bensheim in Auftrag gegebenen Studie werden dann mehr als 800 Fahrzeuge pro Tag zusätzlich zu dem bereits derzeitigen, sehr starkem Verkehrsaufkommen mit 50 km/h die Straße befahren.

Kurt Schmidt

Rodau

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