Leserbrief

Straßenbeiträge

So teuer könnte es werden

„Straßenbeiträge: So teuer könnte es werden“, BA vom 3. Dezember

Die Überschrift dieses Leserbriefes war Überschrift in dem Artikel vom Dienstag, 3. Dezember 2019, im Bergsträßer Anzeiger. Ich habe daraufhin mal versucht zu verstehen, was im Hinblick auf die wiederkehrenden Straßenbeiträge auf uns Immobilienbesitzer konkret zukommt. Das ist leider nicht möglich, weil alles noch nicht öffentlich ist. Und wenn man keinen Schlüssel hat, kann man einerseits keine Tür aufschließen und in diesem Falle keine Zahlen ermitteln.

Fakt ist, auf die Immobilienbesitzer von Einhausen kommen neue Kosten zusätzlich hinzu, die es vorher nicht gab. Und warum ist das erforderlich? Ich vermute mal, weil – wie es so schön geschrieben steht – unser Haushalt auf Kante genäht ist.

Analog zu dem Gassenhauer „Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld“ habe ich mittlerweile ein ungutes Gefühl für Einhausen, zu dem, was man sagt, und zu dem, was man tut. In öffentlichen Reden, Schreiben etc. wird eine unerträgliche Selbstbeweihräucherung betrieben, die es mal zu hinterfragen gilt.

Klimaschutz: Eine Erklärung wie das Klima geschützt werden kann, oder was man am Klima schützen will, wird nirgendwo erklärt. Aber wir Bürger zahlen und sollen aufgrund der neuen Gesetze noch mehr zahlen. Manche tun das sogar gerne, aber ein bestimmter Teil unserer Bürger ist mit Sicherheit nicht in der Lage, noch mehr Steuern und Abgaben zu schultern. Also, wenn es denn stimmt mit dem Klima und dem Zauberwort CO2-Einsparung, dann müssen aber sofort alle Verbrennungsvorgänge gestoppt werden. Das heißt konkret: Die Bauern und das Handwerk arbeiten wieder vorindustriell, Industrie gibt es nicht mehr und damit wäre dann auch gleich das Thema mit den Umweltschutz geklärt. Unsere Jugend soll bitte mal über die Konsequenzen nachdenken. Nebenbei bemerkt: Die Reste der deutschen Industrie werden aktuell von den Politikern gerade platt gemacht.

Umweltschutz: Umweltschutz und das Zubetonieren von Landschaften passt überhaupt nicht zusammen. Unserem Wald das Wasser in immer größeren Mengen zu entziehen, um danach über Trockenheit und Klima zu jammern, ist auch ganz schön verlogen. Weil Einhausen und die Weltbevölkerung wächst, müssen die Bauern immer mehr Menschen ernähren. Gleichzeitig möchten unsere Ortspolitiker am liebsten die Bauern zum Unkrautjäten per Hand aufs Feld schicken. Wie passt das denn zusammen?

Nachhaltigkeit: Noch so ein Zauberwort, das mit den Taten in Einhausen nicht vereinbar ist. Bestehende Bauwerke zu sanieren oder teilweise zu sanieren, um sie danach abzureisen, ist nach meinem Verständnis ebenfalls nicht nachhaltig und eine Verschwendung von Steuergeldern.

Robert Becker

Einhausen

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