Leserbrief

Terminservicegesetz

Therapeuten im Ruhestand könnten Beitrag leisten

„Leeres Versprechen“, BA vom Mittwoch, 3. April

Eine Verbesserung der Situation ließe sich erreichen, wenn gesetzliche Krankenkassen sich bereiterklärten, bei ihren Versicherten die Kosten für sogenannte „Außervertragliche Psychotherapie“ zu übernehmen, das heißt für Behandlungen durch qualifizierte Psychotherapeuten, die aus Altersgründen nicht mehr dem Kassenarztsystem angehören.

Ausgeruht und motiviert

Ärztliche Psychotherapeuten im Ruhestand mögen zwar dem Stress einer Kassenpraxis kaum noch gewachsen sein, können aber durchaus in der Lage und willens sein, wöchentlich mehrere Stunden Psychotherapie anzubieten.

Sie nehmen den noch im System arbeitenden niedergelassenen Kollegen nichts weg, da diese ja stets ausgebucht sind, können aber dadurch, dass sie ausgeruht und motiviert sind und zudem über reichhaltige Erfahrung in der Psychotherapie verfügen, eine spürbare Entlastung und Bereicherung darstellen.

Dr. med. Ursula Mehregan

Bensheim-Auerbach

Fachärztin für Neurologie und

Psychiatrie – Psychotherapie

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