Leserbrief

Hochstädten

Umgehungsstraße war eine Straße des Friedens

Die Ära Bernd Rettig endet 2021, BA vom 16. Dezember

Leider hatte ich es als Vorsitzender des Vereins Friedensmal Wendepunkt nie geschafft, die Presse davon zu überzeugen, dass das Hochstädter Projekt der Umgehungsstraße, das über meinen Verein lief, natürlich keine Kunststraße oder Kunstmeile war, sondern eine ernst gemeinte „Straße des Friedens“.

So wurde sie nicht nur in Hochstädten bezeichnet, sondern diese Namensgebung hatte wichtige formale Gründe: Das Projekt musste unserer Vereinssatzung gerecht werden. Laut Satzung sind wir aber kein Kunstverein, sondern wir bauen Friedensdenkmäler – und so hätten wir auch nicht für eine Kunststraße verantwortlich sein können, sondern nur für eine Friedensstraße. Ich muss also auch öffentlich darauf Wert legen, dass sich mein Verein satzungsgemäß verhalten hat.

Das Foto in der Zeitung zeigt Bernd Rettig übrigens mit der Plakette für die Autofahrer, welche die erste Version des Friedensmals zeigt, das zu dieser Zeit im Bau war. Bernd Rettig ist wegen seiner besonderen Verdienste um Hochstädten und sein selbstloses ehrenamtliches Engagement zu würdigen, allerdings hätte ich bei ihm insbesondere noch das Hochstädter Haus als außerordentliche Leistung und Höhepunkt erwähnt.

Thomas Zieringer

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