Leserbrief

Sparkasse

Warum werden die Gutachten nicht öffentlich gemacht?

Meine Fragen an den Sparkassen-Verwaltungsratvorsitzenden Rolf Richter und den Vorstand Manfred Vögtlin richten sich unter anderem an die Aufforderung der Wählerinitiative VBB (Verantwortungsbewusste Bürger Bensheim) zur Offenlegung der Gutachten zur Statik und dem Brandschutz (siehe BA vom 9. Oktober).

Warum legt die Sparkasse Bensheim diese Gutachten nicht der Öffentlichkeit vor? Muss man annehmen, dass es diese Gutachten nicht gibt und oben genannte Herren jetzt ein Problem haben, nun den Abriss zu begründen?

Warum gehen die Herren nicht endlich mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit, was die wahren Beweggründe sind, die alte Sparkasse abzureißen? Wie müssen sich die Mitarbeiter und die Kunden der Sparkasse vorkommen, wenn in der Öffentlichkeit nur noch Misstrauen gegenüber der Führung aufkommt?

Wenn man die Zahlen 14 Millionen Euro von noch nicht mal 20 Jahren seit der Renovierung heranzieht, fragt man sich: Wie kann man solch eine Wertvernichtung mit einen intakten Gebäude verantworten?

Die anderen Anteilseigner – die Kommunen Lorsch, Einhausen, Zwingenberg, Lautertal und Lindenfels – sind hier auch in der Pflicht, auch wenn die Hauptverwaltung nicht auf ihrem Gebiet liegt. Es muss generell eine Sorgfaltspflicht der Anteilseigner nicht nur gegenüber den Kommunen, sondern auch den Kunden der Sparkasse geben.

Wenn der Verwaltungsratvorsitzende selbst sagt, dass die Sparkasse angeschlagen ist, dann ist es fragwürdig, im Gegenzug einen Neubau von 35 Millionen Euro auf den Weg bringen zu wollen.

Hier gehört jetzt endlich Transparenz in den Prozess, da man scheinbar noch immer nicht verstanden hat, dass es in Bensheim auch noch andere Geldinstitute gibt.

Jürgen Noll

Bensheim

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