Leserbrief

Haushalt

Zuerst muss die Grundsteuer B gesenkt werden

Finanzlage der Gemeinde Lautertal

Nach der Gemeindevertretersitzung im Juni sind im BA Artikel erschienen, die mich ein wenig irritiert haben. Da war zu lesen, dass die Gemeinde Lautertal gut da stehe und sogar einen Überschuss erwirtschaftet habe. Der Leser könnte glauben, unsere Schulden seien getilgt.

Dem ist nicht so, wir sind nur deshalb in der Lage, die jährlichen Rückzahlungen zu stemmen, weil die Bürger mit der Grundsteuer B massive Einschränkungen im privaten Bereich hingenommen haben. Meine Forderung an den Gemeindevorstand und die Gemeindevertretung: Bevor neue Begehrlichkeiten geweckt werden, sollte versucht werden, die Grundsteuer B wieder zu senken. Auch im Hinblick auf stabile Mietpreise. Wir können nicht einerseits stabile Mieten fordern und im Gegenzug die Mietnebenkosten anheben.

Zur Erinnerung: Am 1. Januar 2017 wurde die Grundsteuer B von 400 auf 500 Punkte angehoben. Mittlerweile zahlen wir 1050 Punkte – oder in Geld ausgedrückt anstatt 600 zahlen wir 1200 Euro.

Bürgermeister-Wahlkampf war 2017 auch. Damals sagte der Kandidat Andreas Heun: „Ich kämpfe für eine Verbesserung der finanziellen Spielräume und die Senkung der Grundsteuer B.“ Dank der Bürger sind die finanziellen Spielräume besser geworden. Nun appelliere ich an alle, dass – wenn es möglich ist – die Grundsteuer B gesenkt wird, bevor neue Löcher aufgemacht werden.

Helmut Götz

Lautern

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