Leserbrief

Bürgerhaus

Zum Wohl Bensheims am Projekt arbeiten

„Denkpause auch beim Bürgerhaus einlegen“, Leserforum vom 18. Oktober

Mit den Ausführungen der vier Verfasser bin ich uneingeschränkt einverstanden. Trotzdem vier Anmerkungen und eine Frage:

1. Das Wort Denkpause charakterisiert zwar die Arbeitsweise der Koalition, jetzt sollte aber zum Wohle Bensheims projektbezogen mit dem Denken begonnen werden. Nicht das Fraktionswohl, nein, das Gemeinwohl ist wichtig.

2. In der Aussage „. . . und würden den Wählern und Steuerzahlern ihre Verantwortung beweisen“ stört mich das Wort „Verantwortung“. Die Stadtverordneten, die hauptamtlichen Stadträte, auch der Bürgermeister haben keine „Verantwortung“, sie haben alle im Rahmen ihrer Pflichten Entscheidungskompetenzen, sonst nichts.

3. In der notwendigen Diskussion über das Bürgerhaus muss immer der Bürgerentscheid vom 10. März 2013 berücksichtigt werden: Weniger als 25 Prozent der Wahlberechtigten befürworteten die Sanierung.

4. Meines Erachtens müssen alle Projekte (Bürgerhaus, Haus am Markt, Beauner Platz) von Anfang an vollständig dokumentiert werden, ein regelmäßiger Statusbericht gehört dazu. Durch ihn kann die Öffentlichkeit wahrheitsgemäß über den jeweiligen Projektstand informiert werden. Den Bürgern müssen die dokumentierten Projektverläufe zugänglich sein, nur so können sie projektbezogen mitdenken und sachorientiert diskutieren.

Frage: Wie sieht der Verlauf des Projekts Neubau des Bürgerhauses aus? In dem Projektbericht müssen der Architektenwettbewerb, der Bürgerentscheid, die „Sanierung“, der „Neubau“ an der bisherigen Stelle dokumentiert werden.

Dieter Markowetz

Bensheim

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