Lindenfels

12 000 Kilometer bis nach Tokio

Archivartikel

Der Lindenfelser Extremsportler Florian Wolf verbindet seinen Lauf auf dem Nibelungensteig mit einer Spendenaktion: Für jeden gelaufenen Trainingskilometer will er zehn Cent und für jeden Kilometer seines Laufs einen Euro an die Naturschutz-Organisation WWF (World Wildlife Fund) spenden, um die Naturschützer bei ihren Bemühungen zum Schutz der Wälder zu unterstützen. Die Aktion läuft unter dem Titel „Die Lunge brennt“.

Zusätzlich können sich Spender mit selbstgewählten Beträgen beteiligen. 2000 Euro seien das Ziel, 1100 Euro seien schon zusammengekommen, erläuterte Wolf. Die Aktion solle noch den September über andauern.

Der Spendenaufruf findet sich im Internet unter actionpanda.wwf.de/Florian-Wolf/sport. Weitere Informationen zum Nibelungenultra gibt es auf dem Blog von Florian Wolf: machenstattmeckern.org

Parallel nimmt Wolf an einer Spendenaktion der Deutschen Sporthilfe teil. Zeitgleich mit dem Nibelungenlauf veranstaltet die Sporthilfe einen virtuellen Spendenlauf, bei dem jeder mit einer Tracking-App Kilometer sammeln und beisteuern kann.

Das Ziel ist hier, insgesamt 12 508 Kilometer zu sammeln – das entspricht der Distanz von Deutschland nach Tokio, wo die Olympischen und Paralympischen Spiele hätten stattfinden sollen, die coronabedingt verschoben wurden. Der Erlös soll den von der Sporthilfe geförderten Athleten zugutekommen, die nun mindestens ein zusätzliches Jahr bis zu dem großen Wettbewerb überbrücken müssen. kbw

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