Lindenfels

Vortrag Psychologin spricht bei der Tierschutzinitiative

Alle Katzen wollen spielen

Rimbach.Die Katzenpsychologin und Tierheilpraktikerin Pamela Simon aus Groß-Gerau hat für die Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) schon mehrfach Vorträge zu interessanten Themen rund um das Zusammenleben mit Katzen gehalten. Im aktuellen Referat ging es um das richtige artgerechte „Spielen mit der Katze“.

Dazu legte Simon erst einmal dar, dass grundsätzlich bei nahezu jeder Katze eine Grundbereitschaft zum gemeinsamen Spielen mit ihrem Menschen vorhanden ist. Vor allem für Tiere, die in reiner Wohnungshaltung leben, sei das Spiel nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern sehr wichtig, damit sie körperlich und geistig ausgelastet seien.

Im Gegensatz zu Freigängern benötigen diese Tiere regelmäßige Spieleinheiten, um ihren Jagdtrieb ausleben zu können. Spielen stärke zudem die Bindung zwischen dem Katzenhalter und seiner Katze, und selbst zurückhaltende oder scheue Katzen könnten so für ihre Menschen eingenommen werden.

Wichtig ist der Jagderfolg

Da das Spielen in der Regel das Jagdverhalten der Tiere anspreche, sei es enorm wichtig, der Katze am Ende der Spieleinheit auch einen Jagderfolg zu verschaffen – entweder eine Belohnung in Form von Futter oder ein Spielzeug als „Beute“.

Unterschiedliche Spielzeuge und ihr Einsatz wurden vorgestellt – darunter einige Ideen zum Selbstkreieren von Spielsachen. Simon stellte auch Intelligenzspiele vor, an denen auch ältere Tiere großes Interesse zeigten, die nicht mehr minutenlang einer Spielangel hinterherhechten wollten.

Die Dauer einer Spielsequenz sollte sich zwischen fünf und 15 Minuten bewegen, je nach Art der Beschäftigung, dem Alter und dem Aktivitätslevel der Katze, empfahl die Referentin außerdem. red

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