Lindenfels

Gemeindevertretung Änderungswünsche zur Entwicklung des Ausflugziels eingearbeitet

Bergtierpark in Fürth könnte erweitert werden

Fürth.Im Bergtierpark Erlenbach wird und muss sich einiges tun. Der Gemeindevorstand mit Bürgermeister Volker Oehlenschläger an der Spitze wünscht sich eine „Grundsatzentscheidung zur weiteren Entwicklung“ und damit einen möglichst konkreten Arbeitsauftrag durch die Gemeindevertretung.

Damit beschäftigten sich in der bisherigen Sitzungsrunde die Gremien. Die Verwaltung hatte zuvor grobe Kostenschätzungen zu verschiedenen Varianten erhoben, die sich zwischen 767 000 Euro (Erhaltung und Aufwertung Status quo) bis hin zu 2,5 Millionen Euro (Erweiterung zum Steinbruch hin) belaufen. Insbesondere der Haupt- und Finanzausschuss unter der Leitung von Dirk Grassinger hat sich intensiv mit der Vorlage des Gemeindevorstandes beschäftigt, ausgiebig diskutiert, und Änderungswünsche und Formulierungskonkretisierungen vorgebracht, die zur Gemeindevertretersitzung vom Vorsitzenden Rainer Gemmel in eine neue Beschlussvorlage eingearbeitet worden sind.

Masterplan wird erstellt

Seine Vorlage wurde einstimmig verabschiedet. Der Bergtierpark der Gemeinde Fürth ist nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel. Viele Menschen vom Freundeskreis kümmern sich ehrenamtlich darum. Gezeigt hat sich das beim Bau des Aussichtsturmes „Schorschs Weitblick“ oder beim Bau des Lehr- und Schulungszentrums, das auch Sozialräume für die Tierpfleger beinhaltet. Allen Ansprüchen und Interessen müsse in der Vorlage zum weiteren Vorgehen Rechnung getragen werden, wie es Gemmel formuliert hat.

Nun hat die Gemeindevertretung beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, in Zusammenarbeit mit einem Fachbüro für Tiergartengestaltung und dem Veterinäramt des Kreises Bergstraße einen Masterplan für den Tierpark aufzustellen. Darin sollen die beiden Varianten inklusive einer Wirtschaftlichkeitsrechnung vorkommen. Im Gesamtbeschluss ist ausgeführt, dass „kurzfristig die kleinere Variante“ – die Verbesserung des Status quo – anzustreben ist. Dabei sollen auch sämtliche durch das Veterinäramt vorgegebenen Maßnahmen für die untergebrachten Tiere ergriffen und die Aufwertung des Tierparks erreicht werden.

Im Raum steht nach wie vor der Auftrag an die Verwaltung, fortlaufend die Option zur Abgabe des Bergtierparks an Dritte (Kreis Bergstraße, Geo-Naturpark oder private Investoren) zu prüfen. Auf die Nachfrage, wie weit der Zeithorizont zur Erstellung des Plans gespannt ist, antwortete Bürgermeister Volker Oehlenschläger, dass er in 12 bis 18 Monaten damit rechne. mk

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