Lindenfels

Drachenmuseum 42 Vereinsmitglieder reisten gemeinsam nach Nordhessen

Besuch in der Museumslandschaft Kassels

Archivartikel

Lindenfels.Die diesjährige Reise des Lindenfelser Vereins Deutsches Drachenmuseum führte nach Kassel. Dazu wurden 42 Mitreisende von Monika und Peter Konze begrüßt, die die Reise vorbereitet und organisiert hatten.

Erste Station der Gruppe war der Jägerhof in Malsfeld (Schwalm-Eder-Kreis), in dem die Mittagsrast gehalten wurde. Nach der Ankunft in Kassel begab man dann sich unter sachkundiger Führung auf einen ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt, die ab dem Jahre 1277 Hauptstadt der Landgrafschaft Hessen-Kassel und bis 1866 des Kurfürstentums Hessen war. Im Zweiten Weltkrieg ist die Stadt schwer zerstört worden. Heute ist sie mit über 200 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt von Hessen und Sitz des Regierungspräsidiums.

Bekannt ist Kassel vor allem durch eine vielfältige Museumslandschaft und die Documenta – die bedeutende Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Einige Kunstwerke waren auf dem Rundgang zu sehen – außerdem noch erhaltene historische Gebäude und neuere, wie etwa die „Grimm-Welt“. Die Brüder Grimm haben die Märchen hier aufgeschrieben und sich in 30 Jahre Wirken in Kassel um die deutsche Sprache verdient gemacht.

Zu Gast im Bergparl

Von der Straße „Schöne Aussicht“ hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Karlsaue-Parkanlagen mit der Orangerie, in der zum Kaffeetrinken eingeladen war. Übernachtet wurde in einem Hotel im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe, wo auch in der Alten Wache zu Abend gegessen wurde.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Bergparks Wilhelmshöhe mit der Besichtigung des Herkules-Monuments, der Wasserkaskaden und der Löwenburg. Letztere ist ein Nachbau einer mittelalterlichen Burg, wie von der Burgführung erklärt wurde.

Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleiteten die Rundgänge, wobei die gewaltigen Ausmaße des Herkules beeindruckten und sich fantastische Ausblicke auf die Wasserkaskaden, die Fontänen und Wasserfälle ergaben. Grandioser Abschluss war die 50 Meter hohe „Große Fontäne“ vor dem Schloss Wilhelmshöhe.

Im Schloss selbst konnte abschließend noch Kaffee getrunken werden, bevor der Bus zur Heimfahrt startete.

Vereinsvorsitzender Peter C. Woitge dankte im Namen der Mitreisenden Monika und Peter Konze für die hervorragend organisierte und durchgeführte Reise. Um 21 Uhr traf man wohlbehalten und zufrieden wieder in Lindenfels ein. red

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