Lindenfels

Odenwaldklub Lindenfels Die alljährliche Fahrt führte die Teilnehmer nach Münster in Tirol

Faszinierende Ausblicke warteten auf die Wanderer

Lindenfels.Die alljährlich seit über 50 Jahren durchgeführten Wanderfahrten des Lindenfelser Odenwaldklub bilden den Höhepunkt im Wandergeschehen. Ziel in diesem Jahr war Münster in Tirol, gelegen im Unterinntal und umrahmt vom Rofangebirge.

Nach der Anreise bei strahlendem Sonnenschein und dem Abstecher an den Tegernsee kam die Gruppe wohlbehalten am frühen Abend in Münster an. Quartier bezogen die Wanderer im Hotel Hauserwirt mit eigener Landwirtschaft, Pferdezucht und Reitschule.

Das OWK-Wanderteam hatte für den Aufenthalt Wanderungen mit verschiedenen Anforderungen und Exkursionen vorbereitet, so dass für jeden Teilnehmer etwas dabei war. Wie beim OWK Lindenfels üblich starteten die Wanderer in zwei Gruppen, nämlich in einer aktiven Wanderschar und für die älteren Teilnehmer in einer Genussgruppe mit Ausflügen und Besichtigungen. Beide Gruppen waren bemüht, sich bei den Unternehmungen häufig zu treffen.

So gab es für die Lindenfelser in der Region Alpbachtal, Zillertal und Achensee herrliche Berg-und Erlebnistouren. Die Wandertage starteten beide Gruppen mit einem Rundgang durch Münster, vorbei an der Grünangel-Kapelle und zurück durch den Wald. Nach der Mittagspause erwartete die Teilnehmer eine Kutschfahrt. Der Hauserwirt ließ seine Haflinger anspannen und mit drei Fuhrwerken und viel Musik ging es durch den Urlaubsort.

Unterwegs an den Fünf Seen

Zur Fünf-Seen-Wanderung traf man sich mit dem Wanderführer und seiner Kollegin am Outdoor-Zentrum in Kramsach. Der Wanderweg ging zunächst entlang der Brandenburger Arche zur Basilika Mariathal, denn weiter aufwärts zum ersten See. Kleine Seen in grüner Umgebung erwarteten die Wanderschar. Vorbei am Krummsee und dem Buchsee gelangte man zum Reintaler See, einem der wärmsten Badeseen in Tirol. Am liebsten hätten sich einige Wanderer darin die Füße gekühlt, aber der Weg führte zügig weiter zur Mittagsrast im Gasthaus Rohreralm und zum Freilichtmuseum „Tiroler Bauernhöfe“, das mit Interesse besichtigt wurde.

Mit dem Bus ging es weiter mit einem Abstecher in Rattenberg, der kleinsten Stadt in Tirol mit 400 Einwohnern, zurück in das Hotel. Am Abend erfreute der Wirt mit Musik seine Gäste.

Tags darauf erlebte man das Alpbachtal. Vorbei am Blumendorf Reith brachte der Bus die Gruppe zur Talstation Reither Kogel. Schon bei der Auffahrt begeisterte der Blick in das Inntal. Oben auf dem Berg angelangt teilte sich die Gruppe die auf. Während die Genusswanderer bei einem Rundgang das frische Grün der Wiesen und Wälder wohltuend empfanden und mit schönen Ausblicken belohnt wurden, brachen die leistungsstärkeren Wanderer zu einem mittelschweren Marsch auf. Dieser führte auf einem Alpen-Panoramaweg von der Reither Kogel zum Wiesenberger Horn. Am Ziel wurden die Wanderer freudig empfangen von der Genussgruppe, die mit Bus und Bergbahn auf die Höhe kam.

Der letzte Tag stand im Zeichen des Achensees. Erstes Ziel war Pertisau, wo alle Teilnehmer Gelegenheit zu Besichtigungen und Flanieren hatten. Eine große Gruppe wanderte zur Gramaialm, einer Almhütte, die auf 1263 Metern Seehöhe des Naturparks Karwendel liegt. Die restlichen Teilnehmer ließen sich mit dem Bus dorthin bringen, so dass man den Tag mit einer gemeinsamen Rast beenden konnte. Dazu erfreuten auch am Abend die drei Mundharmonika-Spieler der Gruppe mit Wander- und Odenwälder Liedern.

Viel zu schnell kam der Abreisetag. Gerne schweifen die Gedanken zurück an diese´ Fahrt. Vorsitzende Regina Richter dankte dem Wanderteam Christa und Günter Bauer sowie Maria Peking und Axel Hartmann für die Organisation sowie den Helfern und Mitreisenden für das gute Gelingen. li

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