Lindenfels

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Frank Couard

Archivartikel

verlässt die Michaelsgemeinde in Reichelsheim schon wieder

Nach eineinhalb Jahren in Reichelsheim verlässt Pfarrer Frank Couard die Michaelsgemeinde wieder und geht zurück in den Taunus – konkret in die evangelische Waldenser-Kirchengemeinde Bad Homburg-Dornholzhausen.

„Das Schöne ist, dass ich als hugenottischer Nachfahre in einer reformierten Gemeinde tätig sein kann“, sagt Couard. Zum 1. Januar wird er seinen Dienst beginnen, die Pfarrstelle in Reichelsheim ist ausgeschrieben.

Es war ein kurzes Gastspiel im Odenwald. Gerade einmal anderthalb Jahre war Frank Couard in Reichelsheim tätig. Er kam aus dem Taunus, aus Seulberg, einem Stadtteil von Friedrichsdorf, und wollte hierher. Den Odenwald kannte der gebürtige Darmstädter von Ausflügen her.

Als er da war, vermisste er die Urbanität, die er aus Bad Homburg gewohnt war. „Ich bin privat nicht angekommen“, sagt der 59-Jährige. Das merke man erst, wenn man da sei. „Das ist ein großes Risiko bei uns Pfarrern.“

Alleine im großen Pfarrhaus, sich vertraut machen mit den Menschen und der Umgebung, und dann noch der Corona-Lockdown im März. „Corona hat mir schon sehr zugesetzt – Begegnungen sind das, warum ich Pfarrer geworden bin.“

In der Zeit des ersten Lockdowns sei er auf den Straßen unterwegs gewesen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Nahbar sein, in Gottesdiensten die frohe Botschaft überbringen, die Menschen begleiten, das sind ihm wichtige Anliegen. „Ich bin gerne mit den Menschen und bei den Menschen“, sagt Frank Couard über sich. red/Bild: Dekanat

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