Lindenfels

Schenkenberg Kurt Höbel stiftete Gebinde für das Ehrenmal

Gedenken für Opfer von Krieg und Terror

Lindenfels.Seit einigen Jahren findet am Volkstrauertag die Lindenfelser Gedenkfeier vor den Gedenktafeln an der evangelischen Kirche statt und nicht mehr an der Gedenkstätte im Schenkenberg. Auch wenn in diesem Jahr wegen der Corona-Einschränkungen keine offizielle Gedenkfeier zum Volkstrauertag stattfindet, sind wieder Gebinde an der Gedenkstätte im Schenkenberg angebracht worden.

Wie in jedem Jahr so auch am Volkstrauertag 2020 stiftete Ehrenstadtrat Kurt Höbel die Gebinde am Ehrenmal im Schenkenberg für die Toten der Kriege 1870 bis 1871 (deutsch-französischer Krieg), 1914 bis 1918 (Erster Weltkrieg) und 1939 bis 1945 (Zweiter Weltkrieg).

An der Gedenkstätte im Schenkenberg wurde nicht nur der Toten dieser Kriege, sondern auch der Toten durch Vertreibung, in Diktaturen und durch Terrorismus gedacht.

Die im Jahre 1922 errichtete Gedenkstätte zeigt dank des uneigennützigen Engagements Höbels dieses Jahr ein würdiges Bild im herbstlichen Schenkenberg. Der in Stein gemeißelte Satz an der Gedenkstätte lautet: „Der Trauer zum Trost, den Toten zur Ehre. Den Lebenden Mahnung, den Enkeln zur Lehre“. red

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel