Lindenfels

Buß- und Bettag Ökumenische Feier aus Lindenfels

Gottesdienst ab heute im Internet

Lindenfels.Da im November keine Gottesdienste in der Lindenfelser evangelischen Kirche gefeiert werden können, hat die Kirchengemeinde mit der Pfarrgemeinde St. Petrus und Paulus einen ökumenischen Gottesdienst zum Buß- und Bettag unter dem Motto „Zukunft offen“ ins Internet gestellt. Pfarrerin Jutta Grimm-Helbig hat die Feier mit Frauen aus beiden Konfessionen und dem Kirchenmusiker Andreas Demmel gestaltet. Die technische Leitung hatte Daniel Kozacki-Krüger.

Der Gottesdienst kann ab heute (Mittwoch) auf dem Youtube-Kanal „Lindenfelser Lichtblick“ aufgerufen werden. Pfarrerin Grimm-Helbig schreibt dazu: „Wir beten darin um Zukunft für unsere Welt in diesen Corona-Zeiten. Im Zentrum des Bußtags-Gottesdienstes steht die Geschichte des Propheten Jona, der es satthatte, immer nur Unheil zu predigen.“ Am Ende habe er erfahren, dass es bei Gott immer eine Zukunft gebe, denn Gott sei „gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte. Wo wir ihm vertrauen, gibt es immer einen Weg, den wir gehen können, eine Tür, die sich uns auftut.“

Auch in dieser schwierigen Zeit könnten die Menschen mit dem Heiligen Franz von Assisi beten: „In Deinen Armen bin ich sicher. Wenn Du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten. Ich weiß nichts von der Zukunft, aber ich vertraue auf Dich.“

Brief zum Totensonntag

Die beiden ursprünglich für den Ewigkeitssonntag, 22. November, geplanten Gottesdienste mit dem Gedenken an die im zu Ende gehenden Kirchenjahr in der Gemeinde Verstorbenen werde ebenfalls nicht gefeiert werden.

Die Angehörigen bekommen einen persönlichen Brief von Pfarrerin Grimm-Helbig und ein Lichtmotiv mit einem Wort von Dietrich Bonhoeffer zugesandt. Auf dem Friedhof stehen Kerzen zum Gedenken an die Verstorbenen bereit. red

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