Lindenfels

Helbig: Gesundheit und Trinkwasser haben Vorrang

Archivartikel

„Lindenfels steht besser da als vor zehn Jahren. Wir konnten aus dem Schutzschirm entlassen werden. Jetzt verhagelt uns leider Corona die Bilanz.“ Bürgermeister Michael Helbig zeigte sich bei der Hauptversammlung der Lindenfelser Sozialdemokraten durchaus mit der Lage der Stadt zufrieden. „Auch in diesen Zeiten rückläufiger finanzieller Ausstattung ist eine Mindestausstattung erforderlich. Die finanziellen Auswirkungen dürfen aber keinesfalls auf die Grundbesitzer abgewälzt werden“, so Helbig. Die medizinische Versorgung und die Wasserversorgung stünden dabei an vorderster Stelle. Um die Stadt zu entwickeln, brauche man den politischen Diskurs. Dass das Land als Wohnort wieder gefragt sei, könne auch für Lindenfels Vorteile bringen.

„Im Bereich des Tourismus sollten die bestehenden Organisationsstrukturen hinterfragt werden. Es gibt für den Kunden zu viele Ansprechpartner“, kritisierte der Bürgermeister. Mit dem Begriff Nibelungenland könnten die wenigsten etwas anfangen, mit dem Naturpark Bergstraße-Odenwald schon, pflichtet Erster Stadtrat Otto Schneider Helbig bei. fred

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