Lindenfels

Tierschutz Odenwälder Initiative gibt Tipps für Reisen mit Vierbeinern

Hunde nie alleine im Auto lassen

Archivartikel

Odenwald.Zum Beginn der Sommerferien gibt die Tierschutzinitiative Odenwald Hinweise zum Verreisen mit Haustieren. In einer Pressemitteilung erinnert die Gruppe daran, dass bei Reisen innerhalb der Europäischen Union der erforderliche EU-Heimtierausweis mit aktuellen Impfdaten mitgenommen werden muss. Zudem sollten sich reisende Tierliebhaber vorab über die Einreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes informieren.

In den ersten Tagen anleinen

Des Weiteren empfehlen die Tierschützer, Hunde während der Pausen und in den ersten Tagen vor Ort anzuleinen, damit ihr Vierbeiner nicht ausbüxen und in fremder Umgebung verloren gehen kann. „Die unbekannte Umgebung macht manche Tiere so nervös, dass sie die Kommandos ihres Halters überhören und aufgeschreckt die Flucht ergreifen“, heißt es in der Pressemitteilung. In der Nähe stark befahrener Straßen oder der Autobahn könnten die Folgen einer kleinen Unachtsamkeit schwerwiegend sein.

Tätowierungen gelten nicht

Die Initiative erinnert auch an die Chippflicht für Tiere, die nach dem 3. Juli 2011 geboren wurden. Bei diesen Tieren sei die Kennzeichnung mit einem Transponder notwendig. Eine Tätowierung werde bei einer möglichen Kontrolle nicht mehr akzeptiert. Der Nachweis sei am einfachsten mit dem EU-Heimtierausweis zu erbringen.

Allgemein empfiehlt die Odenwälder Tierschutzinitiative, bei der Anreise spätestens alle zwei Stunden eine Pause einzulegen. Hunde sollten nie alleine im geparkten Auto zurückgelassen werden. Im Fahrzeuginneren könne es unter Sonneneinstrahlung in kurzer Zeit zu Temperaturen über 60 Grad kommen, die einen Hitzschlag auslösen.

Vor und während der Reise sollten Hunde nur mit kleinen Portionen gefüttert, aber ausreichend mit Trinkwasser versorgt werden. Die Tiere sollten im Fahrzeug so gesichert sein, dass sie bei einem Unfall nicht im Innenraum herumfliegen können und sich selbst oder andere Insassen verletzten

Vor der Reise sollten sich Tierliebhaber mit Tierärzten absprechen und länderspezifische Vorschriften für bestimmte Hunderassen überprüfen, ebenso wie die Gültigkeit der allgemeinen und länderspezifischen Schutzimpfungen. Für die Dauer solle das gewohnte Futter und notwendige Medikantente in ausreichender Menge besorgt werden, heißt es von der Initiative. red

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