Lindenfels

Fasten Pfarrverbund lädt zu einem Kurs nach der Methode Hildegards von Bingen ein / Informationsabend am Mittwoch

Körper und Seele eine Auszeit gönnen

Archivartikel

Lindenfels.Der Pfarreien-Verbund Fürth-Lindenfels bietet einen Fastenkurs nach Hildegard von Bingen für Einsteiger und Fortgeschrittene an. „Auszeiten und Pausen sind wichtig, um Leib und Seele wieder zu spüren, um zu den Wurzeln zurückzukehren, wieder die Mitte zu finden, zur Ruhe zu kommen – das ist das Ziel vom Fasten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbundes.

Hierbei gehe es darum, das wirklich Wichtige im Leben im Auge zu behalten. Der Frühling sei zu Beginn des Jahres die Zeit des Übergangs und damit wie geschaffen, um Körper und Seele auf sanfte Art zu reinigen.

Eine Atem- und Verschnaufpause einzulegen, bringe dem Körper und der Seele sehr viel. „Denn seit langer Zeit ist Fasten ein Weg, um zum Wesentlichen zu kommen.“

Das Fasten nach Hildegard von Bingen könne sich positiv auf Erkrankungen des Bewegungsapparates, die sogenannten rheumatischen Erkrankungen, die Arthrose und Arthritis auswirken. Aber auch Herz- und Kreislauferkrankungen, Störungen der Verdauungsorgane sowie allergische Erkrankungen könnten dadurch gelindert und verbessert werden. „Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge und Gesundheitspflege“, heißt es in der Pressemitteilung.

Verzicht auf bestimmte Nahrung helfe, das innere Gleichgewicht zu finden. Insbesondere Nahrungsmittel, die zu viel Eiweiß, Zucker und Fett enthalten, belasten den Stoffwechsel. Dies wiederum wirke sich nicht nur negativ auf die äußere, sondern auch auf die innere Mitte aus. Das „Leichterwerden“ an Leib und Seele biete eine gute Möglichkeit, „dass die Seele aufatmen und verschnaufen sowie der Körper Altlasten loslassen kann“. Aus diesem Prozess könne der Stresspegel absinken und sich daraus Energie und Zufriedenheit ergeben.

Kein strenger Verzicht

Bei der Auszeit des Fastens nach Hildegard von Bingen gehe es um eine sanfte, eher basische Form des Fastens, die man sehr gut in den Alltag integrieren könne. Das sei keine Zeit des strengen Nahrungsverzichts. „Man lässt nur Vieles weg, was den Organismus belastet, wie Zucker, viele raffinierte Fette und Fleisch.“ Essen darf man, zum Beispiel in Form eines leichten Fastens. Dabei gibt es leichte Kost, die satt macht – beispielsweise in Form von Gemüsesuppen, Dinkel und anderem. Heilpraktikerin Andrea Fischer leitet und begleitet diesen Fastenkurs.

Einen Informationsabend mit Anmeldemöglichkeit gibt es am Mittwoch, 11. März, ab 19 Uhr im katholischen Pfarrheim in Krumbach. Interessenten sollten etwas zum Schreiben mitbringen und auf dem Parkplatz gegenüber der Rosenhöhe parken. red

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