Lindenfels

Verkehr Zwischen der Kreidacher Höhe und Wald-Michelbach wird die Fahrbahn saniert

L 3120 ab heute gesperrt

Archivartikel

Wald-Michelbach.Einen Umweg über das Weschnitztal und die Gemeinde Grasellenbach müssen Autofahrer ab dem nächsten Samstag in Kauf nehmen, wenn sie von der Kreidacher Höhe nach Wald-Michelbach fahren möchten. Denn dann – zum Beginn der Herbstferien – erneuert Hessen Mobil die dortige Landesstraße 3120. Die Baukosten belaufen sich auf rund 550 000 Euro.

Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden. Diese tritt am Samstag, 29. September, gegen 6 Uhr in Kraft und dauert voraussichtlich bis einschließlich Sonntag, 14. Oktober, an.

Die Einmündung der Rudi-Wünzer-Straße ist von der Baumaßnahme nur zur Hälfte betroffen, so dass sie aus Wald-Michelbach kommend weiterhin befahren werden kann. Das teilt Hessen Mobil in einer Pressemitteilung mit. Die großräumige Umleitung während der Vollsperrung verlaufe ab der Kreidacher Höhe über die L 3120 Richtung Kreidach und Weiher bis nach Mörlenbach, von dort auf die Bundesstraße 38 über Rimbach und Fürth, weiter auf die B 460 über Weschnitz, dann über die L 3105 über Gras-Ellenbach und Aschbach zurück auf die L 3120 in Wald-Michelbach und umgekehrt.

Änderungen im ÖPNV

Im Rahmen der Baumaßnahme gibt es Änderungen des öffentlichen Nahverkehrs: Die Haltestelle ZOB (Amtsgericht) in Wald-Michelbach entfällt im Zeitraum der Vollsperrung. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Michelstraße auf Höhe des Stoewer-Museums eingerichtet.

Die derzeitigen Fahrpläne des Busverkehrs aus und nach Wald-Michelbach bleiben ansonsten aufrechterhalten.

Erneuerung auf 1,5 Kilometern

Im Zuge der Baumaßnahme wird die Asphaltdecke der L 3120 auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern erneuert. Auf der Strecke liegt ein Unfallpunkt, die sogenannte Wittmannskurve, der im Rahmen der Arbeiten beseitigt wird. Die Bauarbeiten erfolgen in einem Bauabschnitt. Hier wird zunächst die Fahrbahndecke des Streckabschnittes rund zwölf Zentimeter abgefräst.

An tiefergehenden Schadstellen wird zudem die Tragschicht entfernt und anschließend mittels neuer Asphalttragschicht instandgesetzt. Im Anschluss erfolgt der Aufbau der neuen Fahrbahn durch eine acht Zentimeter dicke Asphaltbinderschicht und eine rund vier Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht. red

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel