Lindenfels

Spaß und Spiel Buntes Programm an sieben Stationen für die jüngsten Burgfestgäste

Mädchen und Jungen werden zu Superhelden

Lindenfels.Über 70 Kinder waren am Burgfestsonntag dabei, als Simone Spielmann und ihr Team den Mädchen und Jungen unterhaltsame Spiele an sieben Stationen rund um die Burg anboten.

Bunte Luftballons wiesen den Kindern den Weg. Die Spiele standen in diesem Jahr unter dem Motto „Superhelden“ – und alle Kinder wollten so ein Held sein. Jedes Kind, das in einem Superhelden-Kostüm erschien, wurde mit einer Süßigkeit willkommen geheißen.

Bei den tropischen Temperaturen in diesem Jahr waren luftige Sommerkleidchen, kurze Hosen und eine Kopfbedeckung angesagt. Die kleinen Kinder liefen mit ihren Eltern von Station zu Station. Oft schauten die Jüngeren eher skeptisch und wussten nicht so recht, ob sie mitmachen wollen.

Für Tom und seinen Freund Malte konnten die Herausforderungen dagegen nicht groß genug sein. Voller Begeisterung rannten die beiden an der „Flash“-Station um die Wette mit einem ferngesteuerten Spielzeugauto auf dem alten Bolzplatz. Die Betreuer hakten das Symbol für die Station auf der Karte ab – und weiter gingen die Jungs zu den „Silver-Surfern“. Auf der Wiese oberhalb der Kleingolfanlage rutschten die Kinder auf Popo-Rutschern aus Plastik den Hang hinab. Viele Mädchen schauten erst etwas ängstlich – und probierten es dann doch. Die Mutigen starteten von ganz oben und die Kleinen ein Stück weiter unten. Für Tom und Malte überhaupt kein Problem; die beiden Neunjährigen kamen später sogar wieder, um nochmals zu rutschen.

Flugstunde vom Burgturm

Im Burgturm war die Station „Batman“. Die Kinder bastelten Flieger aus Papier und warfen sie aus dem Fenster, so dass sie zu Boden segelten. Auf einem Haufen lagen schwarze, rote und gelbe Papierflieger. Manch ein Kind hatte sogar auf die Aerodynamik beim Basteln des Fliegers geachtet: „Darf ich ihn mit nach Hause nehmen?“ „Klar! Auf dem Weg zum nächsten Spiel kommst an ihm vorbei“, war die Antwort von Betreuer Niklas.

Klettern und schießen

An der Station von Superheld „Thor“ durfte jedes Kind zwei Plastikhammer soweit wie möglich werden. Die Kleinen hatten ihren Spaß dabei. An der Station „Spidermann“ kletterten die Kinder den Berg hoch: die älteren Kinder rückwärts und die Kleinen vorwärts.

Viel Spaß machte den Kindern auch die Station „Iron Man“ im Burgkeller. Mit Lichtpistolen durften die Kinder im Dunkeln des Burgkellers schießen. „Die Neonfarben leuchten so schön im Dunkeln“, meinte ein Kind. Die Station „Hulk“ war direkt am Burgtor. Dort mussten die Kinder Plastik-Dinos von Gips befreien. Mit Steinen hauten sie auf den Gips – und langsam kam die Figur zum Vorschein. „Das ist ja toll, so machen das die Forscher in der Grube Messel bei Darmstadt“, sagte ein Kind zu seiner Mutter.

Wenn alle sieben Stationen durchlaufen und alle Symbolfiguren auf der Meldekarte abgehakt waren, bekamen die Kinder als Preis ein Flugzeug zum Basteln. Ein Vater strahlte Simone Spielmann an und dankte ihr für die Superhelden Spiele, bei denen auch er gerne mitgemacht hätte.

Das Material für die Spiele finanzierte die Stadt Lindenfels, die Betreuung der Spiel-Stationen lag in den Händen der Familie Spielmann sowie ihrer Freunde und Bekannten. gg

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