Lindenfels

Verschwisterung Jugendliche aus Moëlan-sur-Mer und Lindenfels spielten auf der Anlage an der Burg

Mit 40 Schlägen zum Sieg im Kleingolf-Turnier

Lindenfels.Das nennt man den Heimvorteil ausnutzen: Beim Minigolfturnier mit den französischen Jugendlichen aus der Partnerstadt Moëlan-sur-Mer hatten am vergangenen Samstag die Brüder Max und Sebastian Stöcker die Nase vorn und so blieben die von Bürgermeister Michael Helbig und Bundestagsabgeordnete Michael Meister für das Turnier gestifteten Pokale in der Burgstadt.

Den Ehrenpreis der Stadt Lindenfels sicherte sich Max Stöckel souverän mit nur 40 Schlägen. Etwas spannender war der sportliche Wettkampf um den Pokal für den Zweitplatzieren. Am Ende benötigte Sebastian Stöckel mit 44 Schlägen zwei Schläge weniger um die Bahnen zu bewältigen, als der Drittplatzierte Ewen Delval aus Moëlan-sur-Mer.

Wegen Hitze vorverlegt

Wegen der Hitze war das Turnier vorverlegt worden und war bereits um 9.30 statt 11 Uhr gestartet. Es ist ein Glücksfall für die Stadt , dass man mit Heinz Müller einen Bahnbetreiber hat, der die Bahn nicht nur als Mittel zum Geld verdienen sieht, sondern mit Herzblut an der geschichtsträchtigen Anlage hängt.

Feiert man in diesem Jahr die 50-jährige Verschwisterung zwischen Lindenfels und Moëlan-sur-Mer, so blickte man bereits im vergangenen Jahr auf das 50-jährige Bestehen der Lindenfelser Kleingolf-Anlage zurück. Es ist also möglich, dass auch die ersten Gäste aus der Bretagne in Lindenfels sich sportlich auf dieser unterhalb der Burg gelegenen Bahn betätigten.

Heute wachsen nicht nur Blumen am Rande der Bahnen, auch Gurken und Zucchini hat Müller gepflanzt. Die Jugendlichen hatten ihren Spaß, auch wenn die Hitze für die Gäste aus der Bretagne ungewohnt war. Aber auch in Lindenfels sind Temperaturen knapp unter der magischen 40-Grad-Marke nicht an der Tagesordnung. TN

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