Lindenfels

Tierschutz Die TOG hilft den Partnern auf Kreta

Mühevolle Arbeit

Archivartikel

Rimbach/Odenwald.Die Tierschutzinitiative ohne Grenzen (TOG) gibt es jetzt seit zehn Jahren. Deren Vorsitzende Diana Wolf berichtete bei der Mitgliederversammlung, dass in Zusammenarbeit mit dem Verein „APAL Kreta“ verschiedene Maßnahmen ergriffen wurden, um die Lebenssituation der Vierbeiner vor Ort zu verbessern. „Gleichzeitig wollen wir in Not geratenen Hunden, sofern der Gesundheitszustand und die soziale Situation der Tiere dies erlauben, eine zweite Chance geben, indem wir sie an geeignete Halter vermitteln“, so Wolf.

Auch im Jahr 2018 wurden bei APAL auf Kreta wieder hunderte von Tieren kastriert, berichtete sie. Etwa 700 Katzen werden täglich mit Futter von Helfern versorgt und im Rahmen des Kettenhundeprojekts wurden 240 Kettenhunde medizinisch auf der sogenannten „Stallrunde“ versorgt. Ein Projekt, welches zweimal jährlich durchgeführt wird und wochenlange Arbeit bedeutet. Futter bekämen die Tiere von ihren Besitzern nur gelegentlich und es bestehe zumeist aus trockenem Brot und halb verwesten Ziegenteilen, weshalb die Hunde alle stark abgemagert sind.

Die TOG hatte am 31. Dezember 105 Mitglieder. 2018 gab es fünf Austritte und sechs Eintritte. Es wurden 85 Hunde vermittelt. Die Spendengelder gehen komplett an den Partnerverein weiter. Nur durch mühevolle Kleinstarbeit – wie das Auswählen der Hunde, die Organisation von Unterbringung und Transport nach Deutschland, das Abholen zu jeder Tages- und Nachtzeit, die Aufnahme in Pflegestellen, Versorgung, Tierarztgänge et cetera – sei dies alles möglich.

Wolfs Dank ging auch an die Spender und Unterstützer der Tierschutzarbeit. Um den Verwaltungsaufwand und die Kosten so gering wie möglich zu halten, sind auch die neugewählten Vorstände der Tierschutzinitiative ohne Grenzen wieder identisch mit denen der Tierschutzinitiative Odenwald. red

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