Lindenfels

Vereine Bei der Jahreshauptversammlung standen Berichte und Neuwahlen auf der Tagesordnung

Neue Gesichter im Vorstand des SV Winterkasten

Winterkasten.Sebastian Brockmeyer und Markus Götz sind die neuen Gesichter im Führungsquartett des SV Winterkasten. Caspar Pusch und Stefan Knapp wurden wiedergewählt. Zahlreiche Mitglieder waren zur Hauptversammlung des Sportvereins in die Vereinsgaststätte gekommen. Die Neuwahl des Vorstandes wurde mit Spannung erwartet, da seit längerem bekannt war, dass sich die bisherigen Vorsitzenden Denis Schmidt und Stephan Bechtel nicht erneut zur Wahl stellen. Die beiden waren in der Vergangenheit für den Aufschwung des Vereins und zahlreiche Projekte verantwortlich, wie etwa die Renovierung des Vereinsheims mit Installierung einer Photovoltaikanlage.

Zunächst zog Casper Pusch die sportliche Jahresbilanz. Die erste Damen- und die erste Herrenmannschaft haben noch gute Chancen, die zweiten Tabellenplätze zu erreichen und somit um den Aufstieg zu spielen. Pusch warb daher um rege Zuschauerunterstützung für die verbleibenden Spiele. Bei beiden zweiten Mannschaften steht im Sommer ein Trainerwechsel an. Für die Reserve der Damen ist der neue Trainer bereits gefunden (Joachim Hademer folgt auf Florian Busch), für die zweite Herrenmannschaft noch nicht.

Erfolgreicher Tribünenbau

Der SV Winterkasten muss für die vier Seniorenmannschaften und den Jugendbereich insgesamt fünf Schiedsrichter stellen. Erstmals seit Langem sei es gelungen, dieses Soll mit Frank Poth, Erik Bersch, Heinz Schmidt, Gerhard Schäfer und Semir Zeljkovic zu erfüllen. Die Aktivität der AH-Mannschaft sei leider eingeschlafen, bedauert Pusch, er hoffe aber auf eine Neubelebung in diesem Jahr. Außer Fußball bietet der Sportverein unter der Leitung von Axel Richter das Gymnastikangebot „Sport am Mittwoch“ im Dorfgemeinschaftshaus in Kolmbach an, das sehr gut angenommen wird.

Der scheidende Vorsitzende Schmidt gab im Anschluss einen Überblick über sämtliche Anschaffungen, Projekte und Feste im vergangenen Jahr. Er berichtete ausführlich über das Hauptprojekt, an dem das ganze vergangene Jahr geplant und gebaut wurde: die neue Zuschauertribüne. Sie wurde pünktlich zum ersten Heimspiel im März fertiggestellt. Die neue Tribüne hat nur noch 70 Meter Sitzfläche, dafür aber im hinteren Teil zusätzlich 20 Meter Abstellfläche für Tore und Maschinen zur Rasenpflege. Schmidt erklärte, das Projekt sei noch nicht ganz beendet, zurzeit laufen Nacharbeiten. Über 20 Helfer waren beim Tribünenbau im Einsatz, die um die 500 Helferstunden erbracht haben, die vielen Stunden für Planung, Bauleitung und Kontrolle seien da noch nicht mit eingerechnet. Stellvertretend nannte er Stephan Bechtel, Hartmut Katzenmeier und Reinhold Amrhein, die viele Stunden für den SVW gearbeitet haben.

Jugendleiterin Gudi Katzenmeier berichtete über die 35 Kinder und Jugendlichen, die zumeist in Spielgemeinschaften mit Gadernheim, Brandau und Lautern aktiv sind. Nur die G-Jugend und die B-Juniorinnen spielen eigenständig. Katzenmeier bedauert, dass kaum Jugendspiele in Winterkasten stattfinden.

Der Kassenbericht von Rechnerin Antje Scheerer fiel positiv aus. Dass im vergangenen Jahr zum 41. Mal durchgeführte Scheeserenne habe eine große finanzielle Bedeutung für den Verein, die Verkleinerung der Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahren habe sich ausgezahlt.

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