Lindenfels

Gesundheitsversorgung

„Odenwälder sollten nicht benachteiligt werden“

„Weiterer Förderbescheid des Landes“, BA vom 16. Juni

Natürlich freuen sich die Bergsträßer vor den Landtagswahlen über eine Förderung von 4,9 Millionen Euro für das Kreiskrankenhaus in Heppenheim. In Bezug auf hessische Fördermittel für den Kreis sitzen die Städte der Bergstraße an der „Quelle“ wegen ihres Wählerpotenzials.

Es ist immer wieder daran zu erinnern, dass die „Bergsträßer“ im Gesundheitswesen nicht bevorzugt und die „Vorderen Odenwälder“, aus Gründen des Menschenrechtes, nicht benachteiligt werden dürfen.

Das Raumordnungsgesetz, das seinen Ursprung aus dem Grundgesetz herleitet, besagt: Grundsätzlich soll mit der Raumordnung für den Gesamtraum der Bundesrepublik Deutschland eine ausgewogene Siedlungs- und Freiraumstruktur entwickelt werden, die zugleich die Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts berücksichtigt. Eine Zersiedlung der Landschaft soll vermieden werden, eine effektive Infrastruktur soll aufrechterhalten bleiben. Die ländlichen Räume sollen entwickelt werden und Erholungsgebiete gefördert werden.

In Lindenfels wurde der Wirtschaftsfaktor Luisenkrankenhaus trotz unserer Beiträge zur gesetz-lichen Krankenversicherung über die Fallpauschalen, den Gesundheitsfonds und den Krankenhaus-strukturfonds zerschmettert. Die Besucher des Krankenhauses trugen spürbar zur Wertschöpfung in Lindenfels bei. Aber das alles wurde vom Land Hessen vernichtet. Es gab keine adäquate Förderung. Daran erinnern sich die Wähler auch noch am 28. Oktober.

Hermann Erb

Lindenfels

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