Lindenfels

Katholische Kirche Am 9. und 10. November werden im Bistum Mainz die Pfarrgemeinderäte gewählt / In Lindenfels fehlen Kandidaten

Pfarrei sucht Bewerber für die Wahl

Archivartikel

Lindenfels.Im Bistum Mainz ist der zentrale Termin für Pfarrgemeinderatswahlen am 9. und 10. November. Die Katholische Pfarrei Sankt Petrus und Paulus Lindenfels sucht dringend Kandidaten für den gemeinsam mit den katholischen Pfarreien von Krumbach, Fürth und Rimbach zu bildenden Gesamtpfarrgemeinderat, wie aus einer Pressemitteilung der Pfarrgruppe hervorgeht. Dieses Gremium der Pfarrgruppe, in das aus jeder der genannten Pfarreien je vier Personen entsendet werden, gibt es seit Beginn der aktuellen vierjährigen Wahlzeit im Dezember 2015 und hat sich seitdem bewährt.

Es besteht Einigkeit darüber, dass die Arbeit und das Gremium in der bisher erprobten Zusammensetzung weitergeführt werden, die Vertreter aus den vier Pfarreien aber weiterhin in getrennten Wahlen von den jeweiligen Pfarrangehörigen gewählt werden sollen.

Nachwahl im Februar droht

Auf der Bewerberliste müssen mindestens vier Kandidaten stehen, damit die Wahl stattfinden kann. Diese Voraussetzung ist in Lindenfels noch nicht erfüllt. Die Verschiebung der Wahl auf einen Nachwahltermin im Februar droht, sofern sich nicht bis spätestens 10. Oktober ausreichend Kandidaten finden.

Bis zu diesem Datum sollten sich interessierte Personen im Pfarrbüro Lindenfels oder Fürth melden. Diese können alternativ Kontakt mit den amtierenden Lindenfelser Vertretern des Gesamtpfarrgemeinderates der Pfarrgruppe Fürth/Lindenfels (Norbert Höly, Norbert Kulig, Christine Helbig, Heike Bauer) oder dem Leiter des Wahlausschusses (Andreas Schneider) aufnehmen.

Die Mitarbeit im Pfarrgemeinderat biete die Möglichkeit, sich mit seinen Talenten in Pfarrei und Pfarrgruppe einzubringen und das kirchliche Leben mitzugestalten, heißt es von der Pfarrgruppe. Weiterhin bietet es die Möglichkeit der Mitwirkung im Prozess des sogenanten Pastoralen Weges, der im Bistum gerade begonnen wurde. Einschneidende Veränderungen stehen an. Ressourcen sind zu teilen, personelle und materielle.

Dieser Weg bietet aber auch Chancen für eine auch geistliche Neuausrichtung. „Es wäre sozusagen ein Geschenk des Himmels, geeignete Personen zu finden, die die Pfarrei Sankt Petrus und Paulus Lindenfels und die Pfarrgruppe Fürth/Lindenfels in dem Prozess engagiert und würdig vertreten können“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend. red

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