Lindenfels

TSV Lindenfels Erstmals beteiligte sich der Verein mit einem Tenniscamp an den Ferienspielen

Schnelligkeit und Technik zählen am Netz

Lindenfels.Das Tenniscamp, das der TSV Lindenfels im Rahmen der Ferienspiele anbot, kam bei den jüngsten Bewohnern der Burgstadt gut an. Vom 7. bis 9. August trafen sich acht Kinder auf dem Platz, um intensiv zu üben.

Um kalkulieren zu können, hatte der Verein aufgrund des begrenzt zur Verfügung stehenden Platzes um eine vorherige Anmeldung gebeten. Der TSV beteiligte sich erstmals im Rahmen eines solchen Camps an den Ferienspielen. "Drei Tage hintereinander, das macht Sinn und bringt den Kindern viel mehr, als wenn man es auf wenige Stunden herunterbrechen würde", ist Abteilungsleiter Manfred Rohnstock von einem solchen Konzept überzeugt.

Mit viel Eifer dabei

Die jungen Spieler waren mit Eifer dabei. Die Konzentration stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, denn sie hatten während der drei Tage auch zwei hervorragende Trainer, die ihnen viel beibrachten, unter anderem die Konzentration auf den Ball. Der TSV hatte für das Tenniscamp eine Kooperation mit der Tennisschule Kahlert organisiert.

Gleich zu Beginn übten die Kinder, wie man den Ball in die Luft wirft und ihn mit dem Schläger wieder auffängt. Danach ging es darum, dass der Ball vom Schläger aus mehrmals hintereinander über eine kleine Distanz nach oben geschlagen und dann wieder mit dem Schläger aufgefangen wurde. Danach übten die Jungsportler, den Ball auf den Boden zu prellen und gleichzeitig zu laufen. Es dauerte nicht lange, bis sich die Kinder gegenüber standen und die ersten Schlagübungen über das Netz versuchten.

Jan Kahlert und Jennifer Muzik führten die Gruppe mit viel Geduld und in einer kindgerechten Weise in die faszinierende Sportart ein. An den drei Tagen ging es zwischen 9 bis 12.30 Uhr um Ballgefühl, Aufschlag, Technik und natürlich auch um das Thema Schnelligkeit auf dem Platz.

Bälle gehören oft zu den ersten Spielzeugen von Kindern. "Ball" ist oft auch eines der ersten Worte, die Kinder sagen können. Ob aus dem runden Spielgerät später dann einmal das Tennis-, Fußballoder Handballspielen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Doch ohne einen gewissen Anreiz bleiben vielleicht manche versteckten Kinderwünsche unerfüllt und damit vielleicht ein Talent auf der Strecke. Kinder wollen und müssen sich auch einfach einmal in vielfältiger Weise ausprobieren dürfen, wissen die Trainer des Vereins nur zu genau. Für sie ist es auch deshalb wichtig Angebote wie die Ferienspiele zu unterstützen.

Wie in vielen Sportarten lernten die Teilnehmer ebenfalls einiges in Verbindung mit Koordinations- und Stabilitätstraining. "Den Spielern vermittelten wir natürlich auch in Theorie und Praxis vieles, das zur Taktik eines Spiels gehört", sagte Manfred Rohnstock. Doch bevor man entsprechend taktieren kann, muss man ein Gefühl für den Ball bekommen.

Vielseitiges Training

Tennis ist ein Vielseitigkeitstraining, es macht fit und fördert die Koordination der Spieler. "Man kann es sogar noch recht spät anfangen und es ist ein Sport für jedes Alter", so Rohnstock.

Für die Teilnahme am Tenniscamp benötigten die jungen Spieler keine Vorkenntnisse. Das Material brachte Jan Kahlert mit. Wie bei anderen Sportangeboten auch, waren entsprechende Sportkleidung und Sportschuhe ohne Stollen wichtig. Sport fordert nicht nur, er macht auch hungrig und durstig. Zur Stärkung zwischendurch stellte der TSV Lindenfels Getränke und Knabbergebäck zur Verfügung.

Manfred Rohnstock kann sich durchaus vorstellen, dass der TSV auch im kommenden Jahr ein solches Programm wieder anbietet. cf

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