Lindenfels

Heinrich-Böll-Schule Neuntklässler gestalteten im Wahlpflichtunterricht einen Escape-Room

Schüler auf der Flucht aus dem Klassenraum

Archivartikel

Fürth.Escape-Rooms sind seit einiger Zeit beliebt. Es gibt sie an vielen Orten, aber auch als Brettspiel und im Internet. Das Spannendste ist jedoch, wenn man mit seinen Freunden direkt in einen Raum voller Rätsel und unerklärlicher Dinge kommt.

Eine Stunde Zeit bleibt, dem Raum zu entkommen. So etwas müsste doch auch an der Schule machbar sein, dachten sich Schüler des neunten Jahrgangs der Heinrich-Böll-Schule (HBS) in Fürth. Der Wahlpflichtkurs Escape-Room war geboren.

Zunächst ging es nach Bensheim, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein Escape-Room aussieht. Zwei Escape-Räume wurden gespielt, beide gemeistert. Nun hieß es, eigene Rätsel zu entwerfen, die etwas mit der Schule zu tun haben sollten.

Der Anfang war schwierig, zumal sich nicht alle Ideen realisieren ließen. Doch vier Monate später wollten es die Schüler wissen. Ein Klassensaal wurde zum Escape-Room umfunktioniert, Schüler der fünften und sechsten Klassen wurden zum Spielen eingeladen. Das Angebot stieß auf große Resonanz, und die Schüler hatten großen Spaß beim Rätseln. Manche schafften es erst auf die letzte Minute, dem Raum zu entkommen. Keine Klasse blieb gefangen. Das wiederum fanden die Schüler des Kurses etwas schade. Sie wollen nun die Rätsel optimieren und etwas schwieriger gestalten. red

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