Lindenfels

Georg-August-Zinn-Schule Aktion wurde vom Förderverein unterstützt

Schüler bemalten Stoffmasken zum Thema Europa

Archivartikel

Reichelsheim.Auch an der Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) in Reichelsheim wurden im vergangenen Schuljahr aufgrund der Corona-Pandemie alle Austauschfahrten abgesagt. Auch der traditionelle Europatag fiel an der Schule aus, da im Mai kein Präsenzunterricht war.

Um ein lebendiges Europa im schulischen Kontext dennoch zu behandeln und praktisch zu erfahren, ließ sich die Reichelsheimer Schule etwas Neues einfallen: Mit ungiftiger Textilfarbe bemalten zahlreiche Schüler Masken. Dabei handelt es sich um wiederverwendbare Stoffmasken, die die Schüler im Anschluss mit nach Hause nehmen durften.

Die Masken selbst waren eine Spende des Fördervereins der Georg-August-Zinn-Schule. An der Aktion teilgenommen haben zwei fünfte, eine sechste und zwei zehnte Klassen sowie die Förderschule und die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe.

Während in der Sekundarstufe 1 das Projekt in den Fächern Englisch, Französisch und Deutsch lief, setzten sich die Schüler der Oberstufe in diesem Zusammenhang auch mit dem Thema „Gesellschaft und Mode – politische Mode-Accessoires“ auseinander. Dabei wurde im Unterricht unter anderem thematisiert, wofür die gestalteten Masken alles stehen könnten. Punkte wie Verantwortung, Solidarität, Fremdschutz, Eigenschutz und Gleichheit wurden von den Schülern genannt und diskutiert.

Grenzen einer grenzenlosen Welt

Bei einem anschließenden Fototermin im unteren Schulhof betonte Schulleiterin Kirsten Gebhard-Albrecht, dass gerade die Corona-Pandemie deutlich gemacht habe, „dass wir in einer ,grenzenlosen‘ Welt wieder an Grenzen stoßen“. Mit der Masken-Aktion wolle die Georg-August-Zinn-Schule deshalb ganz bewusst ihre Verbundenheit mit Europa ausdrücken – besonders aber die mit den Partnerschulen in Italien, Frankreich und Finnland. Schulleiterin Gebhard-Albrecht dankte ausdrücklich dem Schulförderverein für die Spende, den Teilnehmern sowie den Organisatoren um Studienrätin Martina Schemenau für deren Engagement rund um die gelungene Aktion. red

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