Lindenfels

Lindenfels Unabhängig von den Corona-Bestimmungen gilt eine Verordnung von 2018 weiter

Stadt weist auf Feuerwerks-Verbot hin

Archivartikel

Lindenfels.Zum Jahreswechsel weist die Stadt Lindenfels auf die aktuellen Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und zum Zünden von Feuerwerkskörpern hin.

Es sei bereits ganzjährig in der Nähe von besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen verboten ist, Feuerwerk abzubrennen. Dazu gebe es bereits seit 2018 eine städtische Allgemeinverfügung, die auch in diesem Jahr Gültigkeit habe. „Dieses Verbot betrifft in Lindenfelser die Burgstraße, den Graben, die Wilhelm-Baur-Straße bis zum Fürther Tor sowie die Freiherr-vom-Stein-Straße. In Schlierbach sind die Kirchstraße und Teile von Briefelbachstraße, Im Ort, Jägersgarten und Waldstraße betroffen, in Seidenbuch Obergasse und Mittelgasse und in Winterkasten Teile der Hauptstraße.

Feuerwerkskörper und sonstige pyrotechnische Gegenstände dürften in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Fachwerkhäusern nicht entzündet werden, schreibt Bürgermeister Michael Helbig in einer Mitteilung.

Kontakte zu anderen Menschen – außer den Angehörigen des eigenen Haushaltes – seien auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Bei Begegnungen seien ein Mindestabstand von eineinhalb Metern sowie die allgemeinen Hygieneempfehlungen einzuhalten. Bis mindestens zum Sonntag, 10. Januar, seien Aufenthalte im öffentlichen Raum nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes oder mit einem weiteren Hausstand bis zu einer Gruppe von fünf Personen möglich. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren zählten nicht dazu.

Die Ausgangssperre im Kreis Bergstraße, die seit dem 21. Dezember, in Kraft sei, sei auch in der Silvesternacht nicht aufgehoben, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter. In der Zeit zwischen 21 und 5 Uhr sei daher der Aufenthalt im öffentlichen Raum untersagt, sofern nicht wichtige Gründe vorlägen. Die entsprechende Allgemeinverfügung ist derzeit auf Montag, 18. Januar, befristet. Der Kreis hat aber angekündigt, in der kommenden Woche die Lage neu zu bewerten.

Als gewichtige Gründe zählen laut der Verfügung des Kreises berufliche und dienstliche Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, die medizinische, therapeutische und tiermedizinische Versorgung, die Teilnahme an Sitzungen kommunaler Gremien, der Besuch bei Ehepartnern und Lebenspartnern sowie Verwandten in gerader Linie, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen sowie Sterbender, die Teilnahme an Gottesdiensten und die Versorgung von Tieren.

Das Abbrennen von Feuerwerk an publikumsträchtigen öffentlichen Orten ist verboten. Das Zünden im eigenen Garten ist erlaubt, allerdings empfehlen die Behörden, zur Entlastung der Rettungsdienste darauf zu verzichten.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen sind voraussichtlich bis zum 10. Januar nur bei besonderem öffentlichen Interesse und nach Genehmigung durch den Kreis möglich. tm/red

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel