Lindenfels

Europawahl Wahlbezirk für Untersuchung ausgewählt

Statistiker schauen auf Winterkasten

Winterkasten.Für die Europawahl wurde der Wahlbezirk Lindenfels-Winterkasten als repräsentativer Wahlbezirk ausgewählt. Das teilte die Stadtverwaltung unter Hinweis auf das Wahlstatistikgesetz mit. Danach müssen die Wahlberechtigten über die repräsentative Wahlstatistik unterrichtet werden.

„Bei der Europawahl 2019 sind deutschlandweit etwa 72 000 Urnen- und 15 000 Briefwahlbezirke eingerichtet. Aus diesen Wahlbezirken wurden für die repräsentative Wahlstatistik nach mathematisch-technischen Methoden knapp 2750 Stichprobenwahlbezirke zufällig ausgewählt, heißt es in einer Mitteilung des Bundeswahlleiters.

Die Stimmabgabe wird mit den amtlichen Stimmzetteln verfolgt, die dazu mit einem Aufdruck zur Unterscheidung der Wähler nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppe versehen sind.

Wahlgeheimnis gewährleistet

Das Wahlgeheimnis werde dabei jedenfalls gewahrt. Daher dürften personenbezogene Daten wie Name, Anschrift oder Geburtsdatum nicht erhoben werden. Wählerverzeichnisse und Stimmzettel dürften zu keiner Zeit zusammengeführt werden. Die Auszählung beider müsse strikt getrennt erfolgen. Die Auszählung für repräsentative Zwecke obliege ausschließlich den Statistischen Ämtern. Nur Urnenwahlbezirke mit mindestens 400 Wahlberechtigten dürften einbezogen werden.

„Für die Auswertung der Wahlbeteiligung sind maximal zehn Geburtsjahresgruppen mit je mindestens drei zusammengefassten Geburtsjahrgängen zulässig. Für die Auswertung der Stimmabgaben sind maximal sechs Geburtsjahresgruppen zu je sieben Geburtsjahrgänge zulässig. Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik dürfen nicht für einzelne Wahlbezirke veröffentlicht werden.“ red

Info: Weitere Informationen unter bundeswahlleiter.de

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