Lindenfels

Nachruf Ehemaliger Fürther Pfarrer gestorben

Trauer um Heinrich Bosse

Archivartikel

Fürth.Der früherer Fürther katholische Pfarrer Heinrich Bosse ist tot. Er verstarb im Alter von 82 Jahren nach dem Empfang der letzten Salbung im Klinikum Darmstadt. „Das Bistum Mainz dankt Pfarrer Heinrich Bosse für seinen engagierten und hoch geschätzten Dienst. Allen, die mit uns um ihn trauern, gilt unsere herzliche Anteilnahme“, teilte Weihbischof Udo Markus Bentz mit.

Am 18. Oktober 1937 wurde Heinrich Bosse in Münster / Westfalen geboren. Nach der Schulzeit absolvierte Heinrich Bosse eine Lehre zum Buchbinder. Er verbrachte eine Zeit bei der Genossenschaft der Armen Brüder vom Heiligen Franziskus in Aachen, arbeitete als kaufmännischer Angestellter in Köln und bekam Kontakt zur Kolpingsfamilie.

Sein Interesse an sozialer Arbeit führte Bosse als Leiter eines Männerasyls und Wohnheims nach Mainz. Das Amt des Ständigen Diakons weckte sein Interesse. Über die Aufgabe des Verwalters und stellvertretenden Rektors im Bischöflichen Konvikt Dieburg wuchs die Verbundenheit zum Bistum, so dass er am Fest des Heiligen Martin 1972 hier die Weihe zum ständigen Diakon empfing.

Priesterweihe 1979 in Fürth

Bosses Dienst führte ihn nach Kelsterbach und Fürth. Dort reifte der Wunsch, Priester zu werden. Kardinal Hermann Volk weihte ihn schließlich am 28. April 1979 in Fürth zum Priester. Nach einer kurzen Kaplanzeit in Nieder-Roden hat Heinrich Bosse in Pfarreien St. Josef in Darmstadt-Eberstadt, später auch St. Georg, und St. Wendelinus in Hainstadt gearbeitet. Mit 60 Jahren hat er einen neuen Anfang gewagt und übernahm die Seelsorge in der Wallfahrtskirche Maria Einsiedel in Gernsheim.

Weihbischof Udo Markus Bentz: „Dort, wo er wirkte, wurde er ein Segen für die Menschen, besonders auch für die Suchenden und Bekümmerten.“ red

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