Lindenfels

Brandschutz Feuerwehren sehen sich gut aufgestellt

Trockenheit: „Lage ist unter Kontrolle“

Archivartikel

Lindenfels.Die wochenlange Trockenheit hat die Gefahr von Waldbränden massiv erhöht. Im Kreisgebiet ist daher flächendeckend inzwischen das Grillen in der Natur verboten. Auch Nutzfeuer dürfen nicht mehr angezündet werden. Punktuelle Regenfälle haben zur Verbesserung der Lage nicht viel beigetragen, weil es seit Anfang Juni insgesamt kaum Niederschläge gab.

Nach den Worten von Wolfgang Müller, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, ist die Lage dennoch unter Kontrolle. Die Situation sei anders als 1976, als in einer langen Trockenphase im Ried ein großer Waldbrand ausgebrochen war.

Müller: Ausrüstung verbessert

Zwar gebe es heute deutlich weniger Feuerwehrleute als damals, so Müller. Insgesamt seien es im Kreis Bergstraße etwa 3000. Die Brandschützer seien aber ganz anders ausgerüstet. So seien deutlich mehr Fahrzeuge im Einsatz, die Löschwasser transportieren könnten. Hinzu kämen die Landwirte mit ihren Wasser- und Güllefässern, die die Feuerwehren im Ernstfall unterstützten.

Außerdem habe sich die Alarmierung verbessert. 1976 habe es nur Sirenen gegeben, heute habe jeder Aktive einen Meldeempfänger, mit dem er angefordert werden könne, so Müller.

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