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Fußball SV Waldhof Mannheim will heute im Grünwalder Stadion in München seine Auswärtsserie fortsetzen

1860 bereitet Trares einen großen Empfang

Archivartikel

Mannheim.Bernhard Trares ist in diesen Tagen ein gefragter Mann. Die Münchner Boulevardzeitung „tz“ veröffentlichte ein Interview mit dem 54-Jährigen, der Fanblog „Löwenmagazin.de“ warf einen nostalgischen Blick zurück auf die großen Zeiten des heutigen Waldhof-Coachs als Profi beim TSV 1860 in den 90er Jahren. „Der Gästetrainer ist beim Löwenanhang in positiver Erinnerung geblieben. Ein freundlicher Empfang auf Giesings Höhen dürfte ihm sicher sein“, schrieb das Portal vor Trares’ Rückkehr in die bayerische Landeshauptstadt mit dem SV Waldhof Mannheim am heutigen Samstag (14 Uhr, Stadion an der Grünwalder Straße).

Personenkult ist allerdings nicht das Ding des Heppenheimers, der trotz seiner sehr engen Verbindung zu den Münchner Löwen, mit denen er einst von der Bayernliga bis in die Bundesliga durchmarschierte, von einem „ganz normalen“ Drittliga-Spiel spricht. Aber eines, auf das sich Trares sicher ein bisschen mehr freut als auf – sagen wir – das Gastspiel in Großaspach: „München ist meine zweite Heimat gewesen. Ich war da siebeneinhalb Jahre als Spieler sowie Trainer und habe noch viele Verbindungen dorthin. Im Grünwalder Stadion habe ich viele tolle Erlebnisse gehabt.“

Ein tolles Erlebnis im mit 15 000 Zuschauern ausverkauften Kultstadion in Giesing erhoffen sich heute auch die Waldhöfer, die ihre sagenhafte Auswärtsserie mit mittlerweile 28 Spielen ohne Niederlage auf gegnerischen Plätzen verteidigen wollen. Coach Trares warnt davor, den deutlichen 4:0-Sieg aus dem Hinspiel im Carl-Benz-Stadion als Maßstab zu nehmen. „Seitdem hat sich bei 1860 sehr viel getan. Der neue Trainer Michael Köllner hat das Team neu aktiviert. Die Löwen spielen jetzt mit Mittelfeld-Raute und zwei Spitzen. Sie sind sehr gut organisiert, haben in Ballnähe immer viel Personal und legen viel Energie an den Tag“, erklärte der SVW-Coach.

Trares kann, abgesehen von den Langzeitpatienten, auf sein komplettes Personal zurückgreifen. Arianit Ferati kämpft nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre gegen Mohamed Gouiada um einen vakanten Platz im offensiven Mittelfeld, Raffael Korte könnte nach seiner Grippe und Muskelproblemen zumindest wieder ein Thema für einen Kaderplatz werden. Im Sturm drängt Valmir Sulejmani drängt vom Flügel zurück ins Angriffszentrum, wo in seiner verletzungsbedingten Abwesenheit allerdings Mounir Bouziane gute Leistungen gezeigt hat. alex

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