Lokalsport Bergstraße

Handball Das E-Kader-Sichtungsturnier am HLZ Bergstraße ist für den Landesverband ein wichtiger Baustein bei der Bildung der Hessenauswahl-Teams / Sehr gutes Niveau in Bensheim

350 Kids unterstreichen ihr Talent

Bergstraße.Einen Teilnehmerrekord hatte das Handball-Leistungszentrum Bergstraße (HLZ) bei seinem schon traditionellen, gemeinsam mit dem Hessischen Handball-Verband (HHV) ausgerichteten Jugendturnier zu verzeichnen. Die Veranstaltung, zu der Stützpunktmannschaften der E-Kader sowie Bezirksauswahlen der Jahrgänge 2006 und ’07 geladen waren und bei der es um die Sichtung zur Landesauswahl geht, wurde in gleich vier Bensheimer Sporthallen gleichzeitig durchgeführt.

13 männliche und acht weibliche Teams waren am Ball. Und beim stimmungsvollen Abschluss in der Weststadthalle präsentierten sich die rund 350 Jugendlichen noch einmal vor der sehr gut besuchten Tribüne. „Wir haben heute wieder ein sehr gutes Turnier gesehen – sowohl sportlich, als auch organisatorisch“, war HHV-Präsident Gunter Eckart voll des Lobes: „Diese Sichtungsveranstaltung ist für uns ein wichtiger Baustein und wir sind froh, dass wir hier in Bensheimer so große Unterstützung erhalten.“

Gastgeber-Teams auf Rang zwei

Bei den Jungs setzte sich souverän der E-Kader Wiesbaden durch. Doch schon direkt dahinter reihte sich das Team des gastgebenden HLZ mit den beiden Trainern Robert Vuletic und Dennis Rybakov ein. Punktgleich mit dem HLZ waren die Bezirksauswahl Offenbach/Hanau und der E-Kader Bergstraße. Der weibliche E-Kader des HLZ, das dem Schulsportzentrum Bergstraße am AKG in Bensheim angeschlossen ist, verpasste durch die einzige Niederlage des Tages den Sprung ins Finale: In ihrem ersten Spiel unterlag das Team der Trainerinnen Claudia Richter und Lisa Mößinger dem späteren Turniersieger, der Bezirksauswahl Wiesbaden/Frankfurt „völlig unnötig“, so Mößinger aufgrund der vielen vergebenen Chancen, 10:12. Immerhin gewannen die Gastgeberinnen dann die weiteren Spiele und wurden schließlich Gruppen Zweite.

Turnierorganisator Marcus Essinger vom HLZ hob zum Abschluss hervor, dass „bei allem sportlichen Ehrgeiz die Spiele überaus fair verliefen. Es war hohes Tempo zu sehen und viele Talente waren technisch schon sehr gut ausgebildet.“ red

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