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Abbruch nach Schlag gegen Linienrichter

Archivartikel

Bergstraße/Göllheim.Nach einem neuerlichen Übergriff auf einen Schiedsrichter bei einem Amateur-Fußballspiel in Rheinland-Pfalz hat der zuständige Verband ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet. „Der offizielle Schiedsrichterbericht wird zeitnah erwartet. Auf Grundlage von § 25 der Rechts- und Verfahrensordnung sind bereits alle Beteiligten zur Stellungnahme durch den zuständigen Staffelleiter zu den Vorfällen aufgefordert worden“, erklärte der Südwestdeutsche Fußballverband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

In der Verbandspokalpartie TuS Rüssingen (in der Verbandsgemeinde Göllheim im Donnersbergkreis) gegen Al. Waldalgesheim hatte am Mittwochabend ein Spieler der Heimmannschaft einem Linienrichter ins Gesicht geschlagen. Daraufhin brach der Schiedsrichter das Spiel nach 38 Minuten ab. Der Täter hatte vor dem Angriff wegen eines Fouls die Rote Karte gesehen. Rüssingen spielte bereits wegen einer Gelbroten Karte in Unterzahl, führte aber in dem Halbfinale mit 1:0.

Nach seiner brutalen Attacke auf einen Schiedsrichter in einem C-Liga-Spiel Ende Oktober (wir haben berichtet) ist der damalige Spieler der FSV Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) am Montagabend zu einer dreijährigen Sperre verurteilt worden (mehr dazu auf Seite 25). dpa

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