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Tischtennis Fehlheim rechnet mit Regionaliga-Abstiegskampf

Abenteuer beginnt

Fehlheim.Am morgigen Samstag beginnt für den VfR Fehlheim mit dem Auswärtsspiel beim SC Buschhausen das Tischtennis-Abenteuer Regionalliga, das der Aufsteiger mit dem nötigen Selbstbewusstsein angeht. Er hat sich den Klassenerhalt als erklärtes Ziel auf die Fahnen geschrieben - "das ist hoch gesteckt, aber dennoch machbar" sieht Claudio Schubert vom Abteilungsvorstand realistische Chancen, die Klasse halten zu können. Diese Hoffnung basiert auf den sich bietenden Möglichkeiten, fast immer ein schlagkräftiges Team aufbieten zu können.

Große Hoffnungsträger sind dabei die beiden indischen Spitzenspieler Saha Sourav und Nitin Thiruvengadam. Sie werden sich die Saison aufteilen. Sourav soll vor allem in der Vorrunde zum Einsatz kommen, Thiruvengadam dann eher im neuen Jahr, wobei man auch einige Wochen ohne die beiden Zelluloidkünstler aus Südasien auskommen muss. "Wenn wir immer unsere beste Mannschaft an die Platten schicken könnten, wäre sogar ein Platz im gesicherten Mittelfeld drin. Da wir aber immer nur einen Nicht-EU-Ausländer einsetzen dürfen, spielen wir um den Klassenerhalt - und da ist der Relegationsplatz unser Minimalziel", behält Schubert den Blick für die Realität. Er sieht Mitaufsteiger TuS Kriftel oder TG Langenselbold als unmittelbare Konkurrenz.

Bei der Aufstellung taktieren

Neben den beiden Indern setzt sich die Fehlheimer Mannschaft zunächst einmal aus den Spielern zusammen, die den Aufstieg geschafft haben. Andrej Bondarev (Foto), Jens Kurkowski und Eric Immel zählen zum Stammpersonal, dazu schlagen noch Philipp Mostowys und Andreas Cipu für den VfR auf. Der Bensheimer Mostowys bringt Erfahrung aus der 2. Bundes- und der Regionalliga mit und hat auch gleich den Posten des Mannschaftsführers übernommen. Cipu wurde bewusst als Ersatzspieler verpflichtet und wird in der Saison in einigen ausgewählten Spielen zum Einsatz kommen.

Gleiches gilt auch für Filip Stevanov und Malte Grüner, die in der Vorsaison zur Aufstiegsmannschaft zählten, offiziell nun aber bei der VfR-Zweiten in der Bezirksoberliga gemeldet sind. Beide werden aber definitiv in der Regionalliga zum Einsatz kommen. "Das Reglement lässt zu, dass man da in Sachen Personal ein wenig taktieren kann - und aus diesem Grund haben wir so gemeldet", erklärt Claudio Schubert die ein wenig verwirrenden Teamzusammensetzungen, die auch auf die anderen Fehlheimer Teams positiven Einfluss haben sollen.

Guter Unterbau

So möchte man mit einem stark besetzten VfR II um die Meisterschaft mitspielen. Der VfR III soll zum einen das Sprungbrett für den Fehlheimer Nachwuchs sein, zum anderen aber auch den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga schaffen. Fehlheim I möchte am Samstag in Buschhausen zunächst einmal erste Regionalligaluft schnuppern und sich gut aus der Affäre ziehen. Da man ohne indische Spieler antreten muss, reist der Aufsteiger zunächst ohne große Ambitionen ins Ruhrgebiet, aber vielleicht gelingt ja eine Überraschung. nico/Bild: Lotz

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