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Turnen Handicaps durch Abitur und Krankheit bei Landesliga-Wettkampf weggesteckt

Aufsteiger TSV Auerbach überrascht mit Platz drei

Auerbach.Nachdem Aufstieg in die Landesliga III gingen die Turnerinnen der TSV Auerbach und ihre Betreuer davon aus, dass es in diesem Jahr nur ein Ziel geben kann: nicht gleich wieder abzusteigen. Doch es kam ganz anders: Gleich beim ersten Wettkampf holte die TSV den dritten Platz und sieht nun dem weiteren Saisonverlauf entspannter entgegen.

Obwohl vier Turnerinnen mitten im Abitur steckten, zwei Turnerinnen in der Woche zuvor fest im Bett lagen und trotz mehrerer Patzer im Wettkampf zogen sich die Auerbacherinnen hervorragend aus der Affäre. Jördis Reichardt, Nina Peter, Caja Appel, Clara-Louise Fendel, Carlotta Steffens (SSG-Gastturnerin), Luisa Vötterl, Charlotte Keller, Marilena Seng und Delia Hügel bildeten das Mannschaftskorsett. Die jungen Athletinnen im Alter von zwölf bis 18 Jahren erturnten sich 169,75 Punkte. Sie erzielten dabei das drittbeste Ergebnis am Stufenbarren und das jeweils viertbeste am Sprung, Balken und Boden.

Gleich zu Beginn des Wettkampfes ging es an den Stufenbarren, der in der Wettkampfklasse LK I die schwierigste Hürde darstellt. Nina Peter und Jördis Reichardt erzielten hier mit je 9,55 Punkte die siebtbeste Wertung des Wettkampfes. Jördis zeigte in ihrer Übung erstmals ihren neu erlernten Handstand. Am Schwebebalken hatte Clara-Louise Fendel ihren Galaauftritt. Trotz eines Sturzes zeigte sie eine klasse Übung und kam mit 11,20 Punkten zur sechstbesten Wertung an diesem Gerät. Knapp dahinter kam Caja Appel mit einer durchgeturnten Übung auf 10,70 Punkte.

Am Boden turnten noch einmal Jördis und Clara-Louise sehr stabil und kamen auf 11,50 bzw. 11,40 Punkte. Als letztes Gerät ging es an den Sprung. 12,75 Punkte für einen schönen „halb-rein-halb-raus“ brachten Carlotta Steffens die achthöchste Wertung an diesem Gerät. Kurz dahinter mit 12,65 Punkten lag Jördis Reichardt mit eine Yamashita/halbe Drehung.

Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft beim zweiten Wettkampf im Oktober beim TV Lieblos schlägt, da die vier Abiturientinnen in die „weite Welt“ hinausziehen und andere Turnerinnen die Lücke schließen müssen. red

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